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Pool - Verschiedene Möglichkeiten für den Garten

Privates Badevergnügen  

Pool: Verschiedene Möglichkeiten für den Garten

24.07.2015, 16:21 Uhr | is (CF)

Pool - Verschiedene Möglichkeiten für den Garten. Gestalten Sie Ihren Pool nach Ihren Wünschen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gestalten Sie Ihren Pool nach Ihren Wünschen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Träumen Sie von einem eigenen Pool, in den Sie bei jedem warmen Wetter hinein springen können? Vielleicht besteht auch für Sie eine Möglichkeit, den Traum vom eigenen Schwimmbad wahr werden zu lassen. Jedenfalls gibt es unterschiedliche Varianten, so dass im Grunde jeder Gartenbesitzer über einen Pool verfügen könnte.

Der einfache Pool

Für den kleinen Geldbeutel gibt es aufblasbare Schwimmbäder zu kaufen, die komplett aus Gummi bestehen. Sie sehen aus wie ein großes Planschbecken, sind aber wesentlich robuster. Diese Bäder sind in verschiedenen Größen zu bekommen und können im Winter leicht wieder weggeräumt werden.

Die etwas stabilere Möglichkeit ist der Pool mit einem Rahmen aus Metall. Im Baumarkt finden Sie sogenannte Einbau- und Aufstell-Pools. Bei diesen werden Stahlrahmen zusammengesteckt und eine Plane aus Kunststoff eingespannt. In der Regel sind bei beiden Varianten Anschlüsse für einen Schlauch sowie eine Filterpumpe vorhanden. Einbau-Pools können zum Teil oder komplett im Boden versenkt werden. Manche Aufstell-Pools können Sie ebenfalls teilversenken, halten Sie sich dabei an die Angaben des Herstellers, oftmals ist eine Hinterfüllung aus Magerbeton nötig. Ob Ihr Aufstell-Pool dafür geeignet ist, entnehmen Sie der Montageleitung.

Beachten Sie, dass es gesetzliche Bauvorschriften gibt. Möchten Sie einen Pool in Ihrem Garten bauen, dann klären Sie dies zunächst mit der zuständigen Baubehörde ab.

Ein eigener Pool aus einem Bausatz

Auch die Option des Bausatzes stellt sich für denjenigen dar, der einfach und schnell einen Swimmingpool aufstellen möchte. Bei diesen Schwimmbädern sind auch etwas teurere Modelle zu bekommen, die dann im Winter beheizt werden können.

Im Baumarkt und im Internet finden Sie häufig Bausätze aus Styropor. Solch ein Bausatz besteht meist aus nur wenigen Styroporblöcken, die ineinander gesteckt werden. Da sich ein Pool aus Styropor nur für den Kompletteinbau im Boden eignet, müssen Sie zunächst den Boden ausheben. Doch Vorsicht: Nicht jeder Boden kann einfach ausgehoben werden. Klären Sie Ihr Vorhaben mit einem Fachmann ab, er kann Ihnen bei Fragen zur Statik und Bodenbeschaffenheit helfen.

Eine Bodenbetonplatte bildet die Grundlage für Ihren Pool. Setzen Sie die Blöcke aus Styropor ineinander bis der Pool aufgebaut ist. Anschließend werden die Blöcke mit Beton gefüllt. Nachdem die Betonfüllung vollständig getrocknet ist, muss der Pool mit einem Sand-Kies-Gemisch hinterfüllt werden. Das Innenbecken wird mit einem Vlies und einer Folie bedeckt.

Einen Betonpool selber bauen

Für Handwerker besteht natürlich die Möglichkeit, einen Betonpool selber zu bauen. Der Vorteil eines solchen Pools ist, dass Sie die Größe und Form individuell gestalten können. Bei der Planung sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen, dieser kann Ihnen auch sagen, welche Kosten auf Sie zukommen werden. Die Kosten für einen Betonpool sind abhängig von der Größe, der Ausstattung und der Beschaffenheit Ihres Bodens.

Für einen selbstgebauten Pool muss zunächst ein Loch in der Größe ausgehoben werden, die der gewünschten Größe des Schwimmbads entspricht. Dieses wird mit einer wasserdichten Folie ausgelegt und anschließend mit Beton ausgegossen. Das Betonbecken sollten Sie anschließend mit Folie auskleiden. Alternativ können Sie Ihren Pool fliesen oder mit Poolfarbe streichen.

Pool fliesen

Wenn Sie Ihr Pool fliesen möchten, dann müssen Sie den Beton vorher gut durchtrocknen lassen. Sie sollten mit einer Trockenzeit von mindestens sechs Monaten rechnen. In dieser Zeit kann sich die Dichte des Betons noch ändern, was beim voreiligen Fliesen zu Sprüngen in den Fliesen führen kann. Sie sollten zudem bedenken, dass Sie auch eine Wasserzufuhr einbauen müssen sowie einen Zugang für die Pumpe.

Bei falscher Ausführung sind Fliesen nicht witterungsbeständig und können über den Winter leicht platzen und kaputt gehen. Lassen Sie sich daher beim Fliesen von erfahrenen Fliesenlegern helfen.

Mit Poolfarbe Betonwände verschönern

Beton- und Polyesterbecken können Sie auch mit Poolfarbe streichen. Poolfarbe eignet sich zudem bei älteren Betonpools, die Sie restaurieren möchten. Achten Sie beim Kauf auf eine qualitativ hochwertige Farbe, diese schützt vor übermäßiger Algen- und Kalkbildung. Bei der Poolfarbe haben Sie eine große Auswahlmöglichkeiten an Farben, auf Wunsch können Sie sich Ihre Lieblingsfarbe mischen lassen. Ähnlich wie bei einer Folie, verblasst auch Poolfarbe mit der Zeit. Dies ist jedoch abhängig von Sonneneinstrahlung und Farbe.

Vor dem Auftragen der Farbe muss das Becken gründlich gereinigt werden, alle Algen- und Kalkrückstände müssen beseitigt werden. Außerdem muss die Betonwand abgeschliffen werden. Auch ältere Farbrückstände sollten gründlich entfernt werden.

Streichen Sie Ihren Pool nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, dadurch trocknet die Farbe zu schnell aus und verhindert einen gleichmäßigen Anstrich. Insgesamt sollte die Poolfarbe dreimal aufgetragen werden, der Anstrich darf nicht zu dünn aufgetragen werden. Lassen Sie die Farbe gut durchtrocknen, richten Sie sich dabei an die Herstellerangaben.

Pool selber mauern

Ein selbstgemauerter Pool hat gegenüber einem Pool aus Beton oder Styropor einige Vorteile. Eine richtig verputzte Wand aus Mauersteinen ist sehr langlebig und stabil. Im Gegensatz zum Styropor kann die Mauerwand nicht spröde werden, Wurzeln und kleines Getier können keine Löcher in die Wand graben. Die Kosten für einen selbstgemauerten Pool hängen von der Größe und den verwendeten Mauersteinen ab.

Möchten Sie Ihren Pool selber mauern, dann lassen Sie sich bei der Planung und Durchführung von einem Fachmann helfen. Ein gemauerter Pool eignen sich auch in Gärten mit Hanglage, da die Wände seitlichen Druck gut aushalten können.

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