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Schädlinge fressen Apfelbäume ratzekahl

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Schädlinge fressen Apfelbäume ratzekahl

15.06.2012, 15:21 Uhr | dpa-tmn

Die Apfelblüte ist bereits seit einigen Wochen vorüber und inzwischen zeigen sich im Juni die Äpfel im Mini-Format an den Ästen der Bäume. Bei genauerem Hinsehen sieht man auch noch etwas anderes: Wie Spinnenweben zieht sich ein weißes Geflecht um Rinde, Äste und zwischen den Blättern der Apfelbäume – eindeutiges Zeichen für den Befall durch die Apfelbaumgespinstmotte. Die Schädlinge sind in der Lage, ganze Bäume ratzekahl zu fressen. Was Sie gegen die gefräßige Apfelbaumgespinstmotte jetzt unternehmen müssen und wie Sie einen erneuten Befall verhindern.

Die Apfelbaumgespinstmotte kann bereits kränkelnden oder schwachen Apfelbäumen schaden. Der Schädling wird aber oft erst entdeckt, wenn seine Raupen im Juni Gespinste gebildet haben und somit Bekämpfungsmaßnahmen mit Pflanzenschutzmitteln kaum noch erfolgreich sind, erläutert der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn.

Raupen besitzen auffällige schwarze Flecken

In einem Gespinst der Apfelbaumgespinstmotte fressen gleich mehrere Raupen mit schwarzen Flecken an ihren Körperseiten den Baum an. Bei starkem Befall könne es zu einem kompletten Kahlfraß des Baumes kommen. Im Laufe des Junis wird aus dem Gespinst ein weißer, fester Kokon, aus dem bis Juli etwa zwei Zentimeter große Schmetterlinge mit weißen, schwarz-gepunkteten Vorderflügeln schlüpfen.

Äste dienen als Brutstätte für kommende Generation

Diese legen dann Eier an den dünnen Zweigen der Bäume ab. Die Gelege werden von einer Sekretschicht geschützt, die im Laufe der Zeit aushärtet und sich dunkel verfärbt. Daraus schlüpfen im Herbst neue Raupen, die unter der Schicht geschützt überwintern.

Raupen so schnell wie möglich absammeln

Ist der Befall bereits deutlich sichtbar, ist das regelmäßige Absammeln der Gespinste mit den Raupen jetzt am Wichtigsten – etwa, indem man sie mit einem harten Wasserstrahl vom Baum spritzt. Die Tiere müssen allerdings auch vom Boden aufgesammelt und vernichtet werden. Ziehen Sie dazu immer Handschuhe an, da manche Raupenarten heftige Allergien beim Menschen auslösen können. Dazu bringt man Pflanzenreste und Schädlinge zum Abfallhof. Der Kompost bietet keinerlei Schutz vor neuem Befall.

Im Winter des gleichen Jahres ist dann die beste Zeit, um einen befallenen Apfelbaum zurückzuschneiden. Der Schnittabfall muss ebenfalls vernichtet werden, rät die Landwirtschaftskammer. Die Äste müssen ebenfalls sorgsam abtransportiert und vernichtet werden, damit die Raupen nicht an anderer Stelle weiteren Schaden verursachen können.

Das können Sie noch gegen Gespinnstmotten tun

Die sogenannten Gespinnstmotten gibt es nicht nur an Apfelbäumen. Häufig treten sie auch an anderen Laubgehözen und Sträuchern, wie etwa der Traubenkirsche auf. Im Frühjahr beginnen die Raupen mit ihrem Fraß, doch erst im Juni ist dieser besonders stark zu beobachten. Außer dem Absammeln der Tiere und Gespinste sowie Eigelege sollten Sie im Frühjahr mit Pflanzenschutzmitteln gegen den Befall vorgehen. Als wirksam und lebensmittelschonend hat sich das Quassiaextrakt gegen junge Raupen bewährt, sowie verschiedene Neempräparate

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