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Spinat ganz leicht selber anbauen

Genügsame Allzweckwaffe  

Spinat ganz einfach selbst säen – so geht's

10.08.2017, 11:16 Uhr | nk (CF), dpa

Spinat ganz leicht selber anbauen. Spinat wächst im Garten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Mindstyle)

Spinat können Sie einfach selbst anbauen. (Quelle: Mindstyle/Thinkstock by Getty-Images)

Im Frühjahr keinen Spinat (Spinacia oleracea) gesät? Im August ist erneut Zeit dafür, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin erklärt. Vor allem in kühlen Gegenden sollte man jedoch auf robuste Sorten wie 'Dolphin', 'Lazio' oder 'Sharan' zurückgreifen. Sie können auch auf dem Beet überwintern.

Er ist grün, gesund und die Allzweckwaffe in der Küche – der Spinat. Ob als Salat, Hauptgericht oder Suppe, das kulinarische Grüngewächs kann auf ganzer Linie überzeugen. Auch im Garten macht die Pflanze eine gute Figur und lässt sich ganz leicht selber anbauen.

Genügsame Allzweckwaffe im Garten

Spinat ist gesund, das weiß doch jedes Kind. Es enthält Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Zink sowie viele für den Körper wichtige Vitamine. Außerdem ist das Grüngewächs eine einfache Pflanze zum Selbstanbau und wird ganzjährig geerntet, deshalb ist schon ein kleines Feld im Garten sehr empfehlenswert.

Spinat gedeiht am besten, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger sind, da er so mehr Blattwerk und weniger Blüten ausbildet, die die Pflanze bitter schmecken lassen. An den Boden selbst stellt die Spinatpflanze keine besonderen Ansprüche, sofern Sie diesen regelmäßig feucht halten. Zu vermeiden ist in jedem Fall Staunässe, denn dadurch können ebenfalls vermehrt Blüten entstehen.

Wo Sie das Grüngewächs anpflanzen sollten

Auch sollte der Standort des Grüngewächses halbschattig bis sonnig und möglichst windstill sein, da das Grüngewächs starken Wind nur mäßig verträgt. Für die Ernte im Herbst säen Sie im August, für das Frühjahr und den Sommer legen Sie eine Saat im September an. Angebaut wird meist in Reihen mit einem Abstand von etwa 30 Zentimetern.

Die Aussaat findet am besten unter einem Folientunnel statt, da die Bodentemperatur nicht unter fünf Grad Celsius fallen darf – ansonsten wächst die Pflanze nicht. Mit Spinat können Sie im Garten auch Lücken im Gemüsebeet füllen: Er passt gut zwischen Bohnenstangen, Tomaten, Gurken und Kohl. Weniger verträglich ist das Grüngewächs mit Roter Bete, Mangold oder Sauerampfer.

Blattspinat braucht ein gut vorbereitetes Saatbett. Die Erde sollte feinkrümelig sein und nach der Bodenbearbeitung erst noch etwas ruhen können. Gesät wird in Reihen mit etwa 25 Zentimeter Abstand. Der BDG empfiehlt, nicht zu dicht zu säen, da sich die Pflänzchen sonst Konkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe machen.

Achten Sie auf den Nitratwert

Spinat besitzt den großen Vorteil, dass Sie ihn jederzeit ernten können. Sehr zarte junge Blätter schmecken auch als Blattsalat hervorragend. Wenn Sie zunächst nur die äußeren Blätter abschneiden und das Herz stehen lassen, treibt der Spinat noch einmal aus und reichert die Ernte um ein Vielfaches an. Eine leichte Düngung zu Beginn des Wachstums erhöht ebenfalls den Ernteertrag. Hier eignet sich besonders Kompost oder ausgewogener Dünger am besten, denn überhöhte Stickstoffdüngung führt zu starker Nitratbildung.

Je höher aber der Nitratgehalt in den Spinatblättern ist, desto höher ist auch der später durch Lagerung entstehende, potenziell gesundheitsschädliche Nitritwert. Im Winter, wenn es nur wenig Licht gibt, ist die Gefahr der Nitratanreicherung höher als im Frühjahr, wenn die Tage schon länger werden. Im Spätherbst und Winter empfiehlt es sich daher, am Nachmittag zu ernten, wenn die Pflanze schon dank einiger Stunden Tageslicht Nitrat abgebaut hat. Nach der Ernte ist das Grüngewächs etwa eine Woche lang im Kühlschrank haltbar. Sie können Spinat aber auch bis zu zehn Monate einfrieren. So haben Sie jederzeit etwas gesundes Gemüse zur Hand.

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