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Lerchensporn pflanzen: Standort ist entscheidend

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Blumen  

Lerchensporn pflanzen: Standort ist entscheidend

01.10.2013, 10:33 Uhr | bp (CF)

Im Herbst, wenn die Tage kürzer und die Sonnenstunden weniger werden, sollten Pflanzenfreunde bereits an den Frühling denken und den Lerchensporn pflanzen. Die mehrjährigen Zwiebelblumen gehören zu den Frühblühern. Das heißt, dass sie bereits ab April ihre trichterförmigen Blütenstände präsentieren. Manchmal blühen sie sogar noch bis in den Oktober hinein. Allerdings enthalten die Knollen Giftstoffe.

Tipps zur Standortwahl

Wenn Sie Lerchensporn in Ihrem Garten pflanzen, sollten Sie die Ansprüche der jeweiligen Sorte beachten: Gefingerter Lerchensporn wächst beispielsweise meist unter Büschen oder in Steingärten, Corydalis buschii eignet sich eher als offener Bodendecker oder zur Einrahmung von Blumenbeeten. Corydalis ochroleuca, der gelblich-weiße Lerchensporn, und Corydalis elata, der hohe Lerchensporn, bevorzugen schattige Standorte, andere Sorten wiederum eher sonnige.

Lerchensporn pflanzen

Wer mithilfe von Samen Lerchensporn pflanzen möchte, sollte nach dem Säen eine etwa ein Zentimeter dicke Erdschicht darüber streuen. Die Zucht mit geteilten Zwiebelblumen ist nicht viel aufwändiger: Bereiten Sie den Boden mit etwas Kompost vor und setzen Sie die Frühblüher mit einem Abstand von 30 Zentimetern zur Nachbarpflanze in die Erde.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Pflege des Frühblühers

Insbesondere in der Wachstumsphase benötigt Lerchensporn viel Feuchtigkeit. Aber auch im Sommer sollten Sie die Frühblüher ausreichend wässern. Wie bei allen Zwiebelblumen sollten Sie aber Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen. Sobald die ersten Blüten welken, können Sie etwas Flüssigdünger ins Gießwasser mischen. Bis zur Winterruhe können Sie die Frühblüher nun etwa alle zwei Wochen düngen.

Giftige Zwiebelblume

Wer in seinem Garten Lerchensporn pflanzen möchte, sollte sich bewusst machen, dass es sich um eine giftige Pflanze handelt, die früher zwar als anerkannte Heilpflanze galt, heute aber nicht mehr auf diese Weise genutzt wird. Wie unter anderem das Einrichtungs- und Gartenmagazin "Wand und Beet" informiert, können die enthaltenen Alkaloide bei falscher Dosierung Lähmungen der Muskulatur, Magen-Darm-Beschwerden und andere Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

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