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Holunder pflanzen: Tipps zum Anbau

Baum  

Holunder pflanzen: Tipps zum Anbau

31.03.2014, 15:19 Uhr | mb (CF)

Holunder pflanzen: Tipps zum Anbau. Holunder wächst an einem sonnigen Standort. (Quelle: imago images/Peter Widmann)

Holunder wächst an einem sonnigen Standort. (Quelle: Peter Widmann/imago images)

Möchten Sie Holunder pflanzen? Welcher Standort für den Anbau im Garten am besten geeignet ist und wie Sie den beliebten Beerenstrauch mithilfe von Samen oder selbst gemachten Stecklingen ziehen, erfahren Sie hier.

Holunder im Garten anbauen: Tipps zum Standort

Wenn Sie Holunder pflanzen möchten, wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort aus. In Bezug auf die Bodenqualität ist der Strauch anspruchslos: In der Natur siedelt er sich zwar am liebsten in Auwäldern und auf Waldlichtungen an, wo er feuchte und lehmige Böden mit hohem Humus- und Kalkgehalt vorfindet – im Grunde gelingt der Anbau jedoch auf jedem Boden. Holunder kann mit bis zu sieben Metern einen stattlichen Umfang erreichen. Daher sollten sie darauf achten, dass sich der Strauch ausbreiten kann, wenn Sie Holunder pflanzen. Zudem ist es ratsam, Holunder nicht in der unmittelbaren Nähe von Gemüsebeeten anzubauen, da sich der Strauch nicht mit allen Pflanzen verträgt.

Holunder aus Samen ziehen

Mithilfe von Saatgut können Sie Holunder pflanzen. Da es sich bei den Samen des Strauchs um Kaltkeimer handelt, die zum Reifen eine Kälteperiode benötigen, ist der Herbst der beste Zeitpunkt. Holunder hat einen hohen Nährstoffbedarf. Daher sollten Sie die Erde mit Kompost und Hornspänen oder mit organischem Volldünger aufwerten, bevor Sie mit dem Anbau beginnen. Je nachdem, wie viele Sträucher Sie pflanzen möchten, setzen Sie jeweils einen Samen im Abstand von vier Metern flach in die Erde und gießen den Pflanzbereich regelmäßig, bis die ersten Triebe erscheinen.

Steckhölzer pflanzen

Wenn Sie Holunder pflanzen möchten, können Sie dies auch mithilfe von Steckhölzern tun. Schneiden Sie im Winter von den einjährigen Trieben eines Holunderbaumes mehrere bleistiftlange Stecklinge ab. Wichtig ist, dass die Steckhölzer an beiden Enden mit einem Knospenpaar enden und keinerlei Blätter aufweisen. Die Stecklinge werden an einem milden Wintertag zu zwei Dritteln in lockere Erde gesteckt, wo sie im Laufe des Frühjahrs Wurzeln bilden. 

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