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Verwendung von Borretsch: Gewürzkraut in Maßen genießen

Gurkenkraut  

Verwendung von Borretsch: Gewürzkraut in Maßen genießen

02.04.2014, 14:14 Uhr | uc (CF)

Über die Verwendung von Borretsch wissen die wenigsten Menschen Bescheid, denn das früher einmal so beliebte Gewürz fristet heutzutage ein Schattendasein. Da einzelne Bestandteile giftig sind, sollte es nur gelegentlich verzehrt werden.

Borretsch: Gewürz für Gurken und Pikantes

Die Verwendung von Borretsch als Gewürz war früher einmal gang und gäbe. Das wild wachsende Kraut, das von Mai bis Juli mit seinen blauen Blüten die Wegesränder schmückt, wurde vor allem zum Einlegen von Gurken verwendet.

Aber auch bei der Verfeinerung von fett- und cholesterinreichen Gerichten wird Borretsch traditionell eingesetzt: Hackfleisch- und Eiergerichte, Eintöpfe und Soßen profitieren nicht nur von dem feinen Zwiebelgeschmack, der für das Kraut charakteristisch ist, sondern auch von den in ihm enthaltenen Saponinen. Die Pflanzenstoffe haben positive Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel, indem sie die Poren der Darmschleimhaut blockieren, sodass schädliches Cholesterin nicht vom Körper aufgenommen wird.

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Ist Borretsch giftig?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt jedoch vor der allzu häufigen Verwendung von Borretsch. Denn das Gewürz enthält kleine Mengen verschiedener Pyrrolizidinalkaloide, die als giftig gelten. Die Stoffe kommen vor allem in Korbblütlern, Raublattgewächsen und Hülsenfrüchtlern vor und sollen eine toxische Wirkung auf die Leber haben.

Bei übermäßigem Verzehr können Leberfunktionsstörungen wie ein Lebervenenverschluss auftreten. Daher sollten Sie es mit der Verwendung von Borretsch nicht übertreiben. Ein gelegentlicher Verzehr gilt hingegen als unbedenklich.

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