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Aurorafalter: In naturnahen Gärten zu Hause

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Insekten  

Aurorafalter: In naturnahen Gärten zu Hause

26.02.2015, 09:07 Uhr | sk (CF)

Der Aurorafalter gehört zu den Schmetterlingen, die man schon früh im Jahr erblickt. Auch wenn der schöne Falter noch nicht akut gefährdet ist, ist sein Vorkommen seltener geworden. In einem natürlichen Garten können Sie Aurorafaltern einen Lebensraum bieten.

Der Aurorafalter läutet den Morgen ein

Der Aurorafalter zeichnet sich durch den orangefarbenen Bereich an den Vorderflügelspitzen seiner ansonsten weitestgehend weißen Flügel aus. Dies gilt jedoch nur für den männlichen Schmetterling: Das Weibchen ist bis auf einen schwarzen Fleck in der Mitte der Vorderflügel komplett weiß. Vom Kohlweißling lässt sich der weibliche Aurorafalter nur anhand der weiß-grün marmorierten Unterseite seiner Hinterflügel unterscheiden. Dem auffälligen, orangefarbenen Fleck schuldet der Schmetterling seinen Namen, denn Aurora ist die römische Göttin der Morgenröte. Der von Europa bis in den Polarkreis verbreitete Aurorafalter hat eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimetern.

Aurorafalter im Hausgarten: Lebensraum schützen

Der Aurorafalter lebt bevorzugt in feuchten Gegenden, ist aber auch in Hausgärten zu finden. Hier nutzt er für die Eiablage gerne Nachtviole und Silberblatt an möglichst feuchten und schattigen Standorten. Gartenbesitzer sollte jedoch darauf achten, diese Bereiche im Herbst nicht zu mähen, damit sich Raupen und Puppen ungestört entwickeln können. In freier Natur werden die Knoblauchrauke und besonders das Wiesenschaumkraut vom Schmetterling als Wirtspflanze verwendet. Diese wie auch andere Kreuzblütler bieten den Raupen ausreichend Futter.

Die Wandlung von der Raupe zum Schmetterling

Pro Jahr entsteht eine Generation dieses Schmetterlings: Aus den orangeroten Eiern schlüpfen vier bis zwölf Tage nach der Eiablage im April etwa 3,5 Zentimeter lange, blaugrüne Raupen. Bis sich die Raupe im Juli verpuppt, häutet sie sich bis zu vier Mal. Die Verpuppung findet an Zweigen oder Stängeln nahe dem Erdboden statt. In dieser Form überwintert die Puppe, die sich mit der Zeit von Grün zu Braun verfärbt. 

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