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Zebraspringspinne: Jägerin mit raffinierter Technik

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Insekten  

Zebraspringspinne: Jägerin mit raffinierter Technik

13.05.2015, 14:29 Uhr | tg (CF)

Wer einmal eine Zebraspringspinne gesehen hat, vergisst diesen Anblick wohl nicht so leicht – ihr auffälliges Muster hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Spinnenart ist sehr klein und fängt ihre Beute mit einer ausgeklügelten Jagdtechnik. Lesen Sie hier mehr.

Die Zebraspringspinne: Klein, aber gut zu erkennen

Die Zebraspringspinne ist winzig klein, ihre Körperlänge beträgt nur fünf bis sieben Millimeter. Ihr Muster erinnert tatsächlich an das Fell eines Zebras: Der schwarze Körper ist mit weißen Streifen verziert. Auch die Beine sind hell gefleckt. Diese sind außerdem verhältnismäßig kurz, jedoch sehr kräftig. Die kleine Spinne ist in ganz Europa verbreitet und hält sich oft in der Sonne, in und an Häusern sowie in der freien Natur, beispielsweise an Felsen, auf. Sie jagt bevorzugt Fliegen, Käfer und Stechmücken – ein Speiseplan mit dem das Tier, Menschen in ihrer häuslichen Umgebung einen großen Gefallen tun dürfte.

Ganz schön clever: So jagt die Spinnenart

Die Zebraspringspinne überrascht ihre Beute durch eine ausgeklügelte Jagdtechnik: Sie pirscht sich unbemerkt heran und befestigt dabei einen Spinnfaden am Boden, um sich zu sichern. Dann springt das Tier seine Beute aus wenigen Zentimetern Entfernung an – die Bewegung ist dabei genau so geplant, dass die Beute erreicht und durch den Angriff überrumpelt wird. Für diesen tödlichen Sprung muss das Beugen und Strecken der hinteren Beine ganz genau abgestimmt sein. Die Spinne springt erstaunlicherweise nicht mithilfe von Muskelkraft, sondern durch eine Art hydraulisches Prinzip. Geht der Sprung einmal daneben, ist sie durch den Spinnfaden abgesichert und stürzt nicht ab. Die Spinnenart spinnt keine Netze, sondern nur diesen einen Sicherheitsfaden zu Jagdzwecken. Ihre Beute tötet die Zebraspringspinne sofort, indem sie diese mit ihren vorderen Beinen und Klauen umschlingt, die Gift absondern. Für den Menschen ist die Spinnen jedoch absolut ungefährlich.

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