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Holzapfel: Kleiner Baum mit strauchartigem Aussehen

Baum  

Holzapfel: Kleiner Baum mit strauchartigem Aussehen

26.05.2016, 10:04 Uhr | af (CF)

Der Holzapfel macht nicht viel von sich Reden. Unauffällig und gedrungen ist das Wildgehölz nur vereinzelt und weit verstreut zu finden. Wie Sie den seltenen Wildapfel erkennen können, wenn er Ihnen unterkommt, erfahren Sie hier.

Wildapfel in der freien Natur

Der Holzapfel gehört zu den Wildgehölzen und ist über ganz Europa bis in den Ural verbreitet. Doch die große Verbreitung bedeutet nicht, dass besonders viele Exemplare des Wildapfels zu finden sind. Der Grund dafür liegt darin, dass das Wildgehölz gegenüber anderen Waldbaumarten konkurrenzschwach ist. Kann es sich jedoch durchsetzen, wächst der Holzapfel in lichten Wäldern und an Waldrändern, wo er vielen Wildtieren als Unterschlupf dient. Der Wildapfel gedeiht als kleiner Baum und erreicht nur selten mehr als sechs Meter an Höhe. Seine abstehenden, überhängenden Äste können ihm ein strauchartiges Aussehen verleihen. Die Früchte des Baumes sind deutlich kleiner und runder als die des Kulturapfels. Sie sind zwar essbar, aber säuerlich und hart. Diesem Umstand verdankt der Wildapfel auch den Namen Holzapfel. Dafür punkten seine Früchte mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt.

Holzapfel im Garten pflanzen

Da das Wildgehölz immer seltener wird, können Sie den Bestand unterstützen, indem Sie den Kleinbaum in Ihrem Garten pflanzen. Besonders in naturnahe Gärten fügt sich der Holzapfel gut ein. Bei dem Standort ist er recht anspruchslos, bevorzugt aber sonnige bis halbschattige Plätze. Der lichtbedürftige Wildapfel kann zwar auch im Schatten überleben, schraubt die Blüte dann jedoch herunter. Auch der Boden muss keine speziellen Bedingungen erfüllen. Natürlich hat der Holzapfel aber nichts gegen einen nährstoffreichen Untergrund. Mit Kalk versetzt, sagt er ihm besonders zu. An Krankheiten leidet der Wildapfel kaum.

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