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Urban Gardening: Grüne Oasen für Großstadtpflanzen

Garten anlegen  

Urban Gardening: Grüne Oasen für Großstadtpflanzen

16.06.2016, 13:02 Uhr | tl (CF)

Urban Gardening: Grüne Oasen für Großstadtpflanzen. Urban Gardening ersetzt heute den Schrebergarten - mit Grünpflanzen mitten in der Stadt. (Quelle: imago images/Westend61)

Urban Gardening ersetzt heute den Schrebergarten - mit Grünpflanzen mitten in der Stadt. (Quelle: Westend61/imago images)

Der Begriff Urban Gardening ist hierzulande noch relativ neu. Es geht darum, in der Freizeit gärtnerisch tätig zu werden und Zeit im Grünen zu verbringen – ohne dabei jedoch die Großstadt zu verlassen. Informatives zu den urbanen Gemeinschaftsgärten lesen Sie hier.

Schrebergärten als Vorläufer des Urban Gardening

In der Stadt sind Grünflächen, die sich zum Gärtnern eignen, meist rar. Schrebergärten wirken dem seit über 150 Jahren entgegen: Stadtbewohnern soll die Möglichkeit gegeben werden, körperlich tätig zu werden und eigenes, gesundes Obst und Gemüse anzubauen. Die Schrebergärten können somit als Antwort auf die harten und ungesunden Lebensbedingungen vieler Großstädter zu Beginn der Industrialisierung gesehen werden.

Das moderne Urban Gardening verfolgt eine ähnliche Grundidee: Menschen sollen hier einen Ausgleich zum Leben in der Großstadt finden und sich mit Lebensmitteln und Pflanzen auseinandersetzen können, wie es sonst eher Menschen auf dem Land vorbehalten ist. Ein entscheidender Unterschied zu den Schrebergärten besteht jedoch: Der Begriff "Urban Gardening" beschreibt gemeinschaftliche Projekte.

Gemeinschaftsgärten: Flexibles Projekt in der Großstadt

Urban Gardening entstand vor rund 40 Jahren in New York City: Mitten in der Großstadt nutzten Menschen brachliegende Flächen für Gemeinschaftsgärten, die neben jeder Menge selbst angebautem Gemüse und Obst auch eine wichtige weitere Funktion erfüllten: Sie galten als Möglichkeit, um mit den Nachbarn Kontakt aufzubauen. Diese Grundidee begleitet das Urban Gardening heute auch in Deutschland: Interessierte Menschen können sich bestehenden Projekten anschließen und dort gärtnerisch tätig werden.

Freie Nutzflächen und Gemeinschaftsgärten sind gerade in großen Städten heiß begehrt. Auch deshalb wird meist in transportable Hochbeete aus Paletten und Säcken gepflanzt, um mit dem gemeinsamen Anpflanzen flexibel zu bleiben. Und auch in Kisten oder umfunktionierten Tetrapacks wächst und wuchert es – so entsteht neben dem Gärtnern auch gleich ein nachhaltiges Upcycling-Projekt. 

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