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Anis: Aromatische Heilpflanze für den Garten

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Gartenbeet  

Anis: Aromatische Heilpflanze für den Garten

25.08.2016, 09:44 Uhr | sd (CF)

Bereits im antiken Griechenland schätzte man die Vorzüge des Anis – die Körner verliehen dem Brot schon damals ein besonderes Aroma, zudem handelten die Griechen mit Anisölen. Der Pflanze werden gesundheitsfördernde Kräfte nachgesagt. Ihr Anbau lohnt sich also, ist aber anspruchsvoll.

Anis im Topf vorziehen

Anis ist im Mittelmeerraum beheimatet. Das ungeschulte Auge verwechselt die Pflanze leicht mit Dill. Ihr unterschiedlicher charakteristischer Duft und das Aussehen der Dolden sind gute Anhaltspunkte zur eindeutigen Bestimmung der Pflanze. So blüht Anis in weißen und Dill in gelben Dolden.

Die Samen der botanisch als Pimpinella anisum bezeichneten Pflanze sind sehr sensibel. Wer eine Aniskultur selbst anlegen möchte, sollte daher sehr sorgfältig vorgehen. Bis Anis keimt, kann es vier Wochen dauern. Deshalb  ist eine Vorkultur im Topf zu empfehlen. Ziehen Sie die Samen ab Februar in Saatkisten vor. Ab April geht es dann ins Freie: Pflanzen Sie die Keimlinge an einem sonnigen Platz in nährstoffreicher, durchlässiger Erde aus. Achten Sie darauf, dass der Boden während der Wachstumsphase gleichmäßig feucht bleibt. 

Von Juli bis August ist es soweit: Ihre Anispflanze blüht – die Dolden reifen dabei nacheinander. Kurz vor der Vollreife im September oder August können Sie die Dolden ernten. Trocknen Sie die Samen danach. Erst wenn sich die Schalen bräunlich färben, entfalten sie ihr volles Aroma. Zum Trocknen schneiden Sie die Stiele der Fruchtstände am besten ab und hängen Sie die Pflanze kopfüber auf. Nicht vergessen: Legen Sie ein Tuch darunter, das die Samen auffängt.

Pimpinella anisum als Aroma für Nahrung und Getränke

Mit Pimpinella anisum können Sie nicht nur Brot und Backwaren, sondern auch Fischsuppen, Kompotte, Spirituosen und Süßspeisen ein besonderes Aroma verleihen. Außerdem gilt Anis als verdauungsanregend und durchblutungsfördernd. In der Heilkunde kommen dabei vor allem die Öle zur Anwendung.

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