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Deshalb sind M├╝cken derzeit so aggressiv

dpa, t-online, lk

Aktualisiert am 24.07.2017Lesedauer: 3 Min.
Diesen Sommer sind M├╝cken aggressiv und viele.
Diesen Sommer sind M├╝cken aggressiv und viele. (Quelle: mirceax/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Plagegeister stechen in Scharen zu ÔÇô im Biergarten, auf der Terrasse und beim Spaziergang. Der Grund ist der viele Regen. Die M├╝ckenbrut hat Hochsaison. Nach den h├Ąufigen Regenf├Ąllen der vergangenen Wochen legen M├╝cken in vielen Regionen Deutschlands noch einmal richtig nach.

"Rund alle zwei Wochen schl├╝pft unter den aktuellen Bedingungen eine neue Generation", sagt Doreen Walther, Biologin und M├╝ckenexpertin am Leibniz-Zentrum f├╝r Agrarlandschaftsforschung (Zalf) im brandenburgischen M├╝ncheberg. "Im Fr├╝hjahr dauerte das noch vier Wochen." In vielen Bundesl├Ąndern haben die M├╝cken deshalb Hochsaison. Das Jahr verl├Ąuft f├╝r sie bisher noch besser als 2016.


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Blut finden, Eier legen, wieder Blut finden

Dass M├╝cken besonders aggressiv erscheinen, t├Ąuscht nicht. "F├╝r sie geht es um Arterhaltung. M├╝cken denken zur Zeit nur: Blut finden, Eier legen, neues Blut finden, neue Eier legen", sagt Walther. In Feuchtgebieten habe der Regen viele Zufl├╝sse gef├╝llt, die sonst im Sommer austrockneten. Dazu k├Ąmen gro├če Pf├╝tzen und ├ťberflutungsbereiche als ideale Brutgebiete. "Wir sind 2017 bestimmt schon bei der f├╝nften oder sechsten M├╝ckengeneration, sie schaffen aber sieben bis acht Generationen pro Jahr", erg├Ąnzt sie. Besonders sp├╝rbar seien M├╝ckenschw├Ąrme zurzeit entlang vieler Flussl├Ąufe.

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Dass viele M├╝cken als Plagegeister auffallen, liege aber auch an der Wahrnehmung der Menschen. "Wir sind jetzt viel drau├čen, im April oder Mai bemerken wir M├╝cken noch nicht so sehr", erl├Ąutert die Expertin.

Von 28 M├╝ckenarten stechen nur drei

Von den 28 M├╝ckenfamilien, die in Deutschland vorkommen, stechen allerdings nur drei zu: Stechm├╝cken, Kriebelm├╝cken und Gnitzen ÔÇô und dann auch jeweils nur die Weibchen. Sie ben├Âtigen die Proteine aus dem Blut f├╝r ihre Eibildung. Allein die Familie der Stechm├╝cken splittet sich allerdings in 50 Arten auf. Ebenso viele Arten gibt es bei Kriebelm├╝cken, die ein wenig aussehen wie Fliegen. Sie kriechen Spazierg├Ąngern gern unter die Kleidung, um zuzustechen. Von den nur wenigen Millimeter gro├čen Gnitzen gibt es sogar 300 Arten. Sie sind vor allem in der D├Ąmmerung unterwegs und piksen gern nahe am Haaransatz.

Gegen Kriebelm├╝cken und Gnitzen sind Sie machtlos

Die schlechte Nachricht: Gegen den Anflug von Kriebelm├╝cken und Gnitzen sch├╝tzt gar nichts. Alle chemischen Abwehrmittel zielten auf Stechm├╝cken, sagt Walther. Damit k├Ânne der Mensch zwar den Lockstoff Schwei├č ├╝bert├╝nchen. Nicht aber das Kohlendioxid aus der Atemluft, das M├╝cken noch st├Ąrker anlockt. "Und das Atmen k├Ânnen wir ja schlecht einstellen", sagt Walther. Je nach Zusammensetzung des Atems und des Schwei├čes seien Menschen f├╝r M├╝cken als Blutquelle mehr oder weniger interessant.

"Daher kommt die Volksweisheit vom s├╝├čen Blut. Das gibt es nat├╝rlich nicht. Aber es stimmt, dass wir alle unterschiedlich atmen und schwitzen." Deshalb reiche bei einigen Menschen Waschen oder Zitronenmelisse zur Abwehr - und bei anderen helfe selbst die st├Ąrkste chemische Keule nicht.

Auch neue Exoten unter den M├╝cken wandern nach Deutschland ein

Im bundesweiten "M├╝ckenatlas" kartieren die Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums akribisch das Vorkommen der verschiedenen Arten - auch neuer Exoten. "Wir gehen davon aus, dass sich die Asiatische Buschm├╝cke in einigen Jahren ├╝berall in Deutschland etabliert haben wird", sagt Walther. Diese zugewanderte M├╝cke m├╝sse inzwischen zu den einheimischen Arten gerechnet werden. Denn sie sei bereits in Baden-W├╝rttemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Th├╝ringen und Niedersachsen zu Hause.

Eine gute Nachricht f├╝r alle M├╝ckengeplagten hat Doreen Walther aber auch. "Bisher gibt es in Deutschland keine gef├Ąhrlichen Krankheitserreger, die von M├╝cken ├╝bertragen werden."

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