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Nabu: Spatz bleibt mit Abstand häufigster Gartenvogel

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Vogelzahl pro Garten gesunken  

Das ist der häufigste Gartenvogel Deutschlands

20.05.2018, 10:07 Uhr | AFP

Nabu: Spatz bleibt mit Abstand häufigster Gartenvogel. Vögel im Garten: Jedes Jahr sind Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu zählen. Bei der Aktion wurden fast 840.000 in Gärten und Parks gesichtete Vögel gemeldet. (Quelle: Getty Images/lleerogers)

Vögel im Garten: Jedes Jahr sind Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu zählen. Bei der Aktion wurden fast 840.000 in Gärten und Parks gesichtete Vögel gemeldet. (Quelle: lleerogers/Getty Images)

Der Spatz bleibt der häufigste Gartenvogel in Deutschland, wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bei einem Zwischenfazit der Aktion "Stunde der Gartenvögel" mitteilt. Die Umweltorganisation spricht jedoch von der insgesamt niedrigsten Vogelzahl pro Garten seit Beginn der Zählaktion.

Der Haussperling – auch Spatz oder Hausspatz genannt – wurde bei der Aktion "Stunde der Gartenvögel" des Nabu am meisten gesichtet. Andere Gartenvögel wie Star, Mauersegler oder Kohlmeise wurden hingegen deutlich seltener gemeldet.

Je Garten wurden im Schnitt demnach nur 33,3 Vögel gemeldet. "Das ist die niedrigste Vogelzahl seit Beginn der Aktion und ein Minus von über fünf Prozent gegenüber 2017 und dem langjährigen Mittel", erklärt Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Sieben Vogelarten weisen besonders geringe Zahlen auf

Unter den Top 15 weisen demnach sieben Arten die bisher geringsten Zahlen auf – neben Amsel und Kohlmeise sind dies

  • Blaumeise,
  • Elster,
  • Grünfink,
  • Buchfink und
  • Hausrotschwanz.

Weniger Vögel durch "Insektenschwund"

Auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, habe nach zwischenzeitlich leichter Bestandserholung wieder fast den Negativrekord des Jahres 2010 erreicht. Lediglich Haussperling, Feldsperling, Ringeltaube und Rabenkrähe wurden demnach "in üblichen Mengen" gesichtet.

Auffällig sei, dass fast alle Vogelarten, die ihre Jungen mit Insekten füttern, besonders niedrige Zahlen aufwiesen. Auch bei Mehlschwalbe und Mauersegler sei die Zahl der registrierten Vögel wieder schlechter geworden. Die Ursache dafür liegt Miller zufolge "offenbar im massiven Insektenschwund".

Die "Stunde der Gartenvögel" fand 2018 bereits zum 14. Mal statt. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu zählen. Bei der Aktion wurden fast 840.000 in Gärten und Parks gesichtete Vögel gemeldet.

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