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Wohin mit den Blättern?: Der richtige Umgang mit Laub im Garten

Wohin mit den Blättern?  

Der richtige Umgang mit Laub im Garten

18.10.2018, 13:33 Uhr | dpa

Wohin mit den Blättern?: Der richtige Umgang mit Laub im Garten. Zusammengekehrtes Laub können Hobbygärtner sinnvoll nutzen, etwa als Wärmedecke für Stauden.

Zusammengekehrtes Laub können Hobbygärtner sinnvoll nutzen, etwa als Wärmedecke für Stauden. Foto: Florian Schuh. (Quelle: dpa)

Köln (dpa/tmn) - Es leuchtet bunt in vielen Gärten. Nach und nach fallen die Blätter aber ab, und das Laub bedeckt Rasen und Beete. Was Gartenbesitzer dazu wissen sollten:

Wohin mit dem Laub?

Auf den Kompost, dort bringt es Mehrwert. Das Laub zersetzt sich gemeinsam mit den anderen Gartenabfällen zu wertvollem Dünger und Boden. Auf einen zu hohen Anteil im Kompost sollte man dennoch achten, denn Laub verrottet grundsätzlich eher schlecht. Es sollte daher auch gehäckselt werden.

Wer einen Rasentrimmer hat, kann die Blätter auch in eine leere Regentonne geben und darin zerkleinern. Die Laubreste lassen sich in einer Gartenecke als Haufen schichten. Darin finden Igel, Reptilien und Insekten Unterschlupf.

Neben der Biotonne, stehen in vielen Gemeinden nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Laubkörbe an den Straßen - oder es werden Laubsäcke angeboten, die zu bestimmten Zeiten abgeholt werden. Beim örtlichen Entsorger und im kommunalen Abfallkalender seien Informationen zu bekommen.

Kann es nicht einfach liegen bleiben?

Das kommt darauf an, wohin es fällt. So bietet sich Laub durchaus als dicke Wärmedecke etwa für Stauden an, deren oberirdische Teile schon kaputt gegangen sind oder die geschnitten wurden. Hier kann man die Blätter also liegen lassen beziehungsweise gesammeltes Laub extra darauf verteilen. Vorteil: Die Blätter faulen und zersetzen sich mit der Zeit, der Boden erhält also direkt ein paar wertvolle Nährstoffe.

Ebenfalls liegen bleiben kann es unter Bäumen und Büschen. Oder man gibt Laub zur Wintereindeckung auf Gemüse-, Kräuter- und Blumenbeete. Nur eine Sorte nicht: Walnusslaub enthält zu viele Gerbstoffe und würde das Wachstum der anderen Pflanzen einschränken.

Laub auf dem Rasen schadet wiederum den Gräsern. Sie würden anfangen zu faulen oder zu schimmeln. Auch von weichen Trieben, Gräsern oder immergrünen Pflanzen wie Hecken sollte Herbstlaub besser entfernt werden, raten die Gartenexperten der DIY Academy.

Gibt es Tipps für das Laubsammeln?

Gut geeignet für eine Rasenfläche sind Rechen, die federnde Zinken haben, erklärt die DIY Academy. Auch der Rasenmäher kann Handarbeit ersparen. Liegt nicht zu viel Laub auf dem Rasen, kann es einfach mit den letzten Schnitten im Herbst mitgemäht werden - es wird dabei zerkleinert und mit aufgesammelt.

Die professionellen Alternativen sind Laubbläser und -sauger. Wobei Naturschützer den Einsatz letzterer stark kritisieren, da Kleintiere mit den Blättern in das Gerät gelangen und getötet werden.

Lohnt sich ein Laubbläser?

Das ist eine Frage der Grundstücksgröße und des Geldbeutels. Die leistungsstärkeren Akku-Geräte aus einem kürzlich veröffentlichten Produkttest der Zeitschrift "Selbst ist der Mann" mit einer Spannung ab 36 Volt gibt es für 300 bis 790 Euro, Modelle mit bis zu 20 Volt schon für 130 bis 350 Euro. "Fast 800 Euro lohnen sich nur für den, der einen ganzen Park zu kehren hat", urteilten die Tester über die leistungsstarke Technik. Wer aber einen großen Garten hat und bereit ist, 300 Euro zu investieren, bekomme auch schon ein gutes Gerät. Die kleineren, günstigeren Geräte seien oftmals so schwach, so dass man hier auch zum Besen greifen könnte.

Wie bekomme ich das Laub aus gekiesten Höfen und Vorgärten?

Ein Besen oder die Harke würden auch das Kies bewegen. Hier sind Laubbläser ebenfalls eine Alternative. Die Geräte seien in der Lage, nur die Blätter wegzupusten, sagt Peter Baruschke, Redakteur der Zeitschrift "Selbst ist der Mann". Die Steinchen aber bleiben liegen. Leistungsstärkere Geräte muss man dafür entsprechend herunterregeln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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