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Grüner Daumen: Leimringe ab Ende September um Obstbäume geben

Grüner Daumen  

Leimringe ab Ende September um Obstbäume geben

05.09.2019, 04:36 Uhr | dpa

Grüner Daumen: Leimringe ab Ende September um Obstbäume geben. Ein Leimring um den Baum verhindert den Zug der Frostspanner zur Krone.

Ein Leimring um den Baum verhindert den Zug der Frostspanner zur Krone. Foto: Benjamin Nolte. (Quelle: dpa)

Karlsruhe (dpa/tmn) - Ende September müssen sich Hobbygärtner um ihre Obstbäume kümmern. Sonst haben sie nächstes Jahr ein Problem mit ihrer Ernte. Dann könnten sich die gefräßigen Raupen des Frostspanners im Frühjahr über Blätter und junge Früchte hermachen.

Um das zu verhindern, muss die Ei-Ablage im Herbst unterbunden werden, erläutert die Bayerische Gartenakademie. Das gelingt, indem Leimringe um die Stämme der Obstbäume gelegt werden - am besten ab Ende September. Die Klebefläche verhindert, dass die flugunfähigen Weibchen die Krone erreichen, wo sie auf die flugfähigen Männchen treffen.

Frostspanner mögen die Gehölze der Prunus-Familie. Dazu gehören Kirschbäumen und Zierkirschen. Aber auch Strauchbeeren werden befallen, genauso wie unter anderem Ahorn, Hainbuche und Schlehe.

Raupen sind am Katzenbuckel zu erkennen

Die Raupen lassen sich im Frühling gut ausmachen, denn sie haben eine charakteristische Bewegung: Sie machen einen Katzenbuckel. Die Raupen des Großen Frostspanners sind braun, die des Kleinen Frostspanners hellgrün.

In der Regel aber sei der Schaden durch die Raupen geringer, als es den Anschein mache, erläutert das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe. Kommt es zu einem starken Befall, der im Kahlfraß der Bäume enden kann, lassen sich die Raupen auch direkt mit Bakterien-Präparaten auf Basis des Bacillus thuringiensis bekämpfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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