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Herbst, Frühling oder immer: Wann setzt man nun am besten Gehölze?

Herbst, Frühling oder immer  

Wann setzt man nun am besten Gehölze?

13.11.2019, 17:04 Uhr | dpa

Herbst, Frühling oder immer: Wann setzt man nun am besten Gehölze?. Das Setzen von Gehölzen ist grundsätzlich so lange möglich, wie der Boden noch nicht gefroren ist.

Das Setzen von Gehölzen ist grundsätzlich so lange möglich, wie der Boden noch nicht gefroren ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Bad Honnef (dpa/tmn) - Eigentlich können Gehölze vom Frühjahr bis in den Herbst hinein in den Gartenboden gesetzt werden. Das gilt für sogenannte Containerware - der Name legt nahe, dass es sich dabei um jene Pflanzen handelt, die mit Erde in einem Pflanztopf stecken.

Das Setzen dieser Gehölze ist grundsätzlich so lange möglich, wie der Boden noch nicht gefroren ist - in manchen milden Jahren ist das dann sogar bis in den Winter hinein möglich.

Auch wurzelnackte Gehölze - also jene Pflanzen, die ohne Erde und Topf um die Wurzeln verkauft werden - können üblicherweise über einen längeren Zeitraum zwischen Herbst und Frühjahr, solange es frostfrei ist, in den Boden kommen. Sie werden auch meist nur zwischen Oktober und März im Handel angeboten.

Der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) empfiehlt aber ganz grundsätzlich den Herbst als Pflanzzeit für Gehölze. Denn für die frisch gesetzten Bäume und Sträucher bietet die bald darauf beginnende winterliche Wachstumspause einen Vorteil.

Der Versorgungs- und Pflegeaufwand im Anschluss an das Einsetzen sei erheblich geringer als während der anderen Monate, erklärt Experte Jan Paul vom BGL. Der Boden sei im Herbst relativ feucht und noch warm. Das begünstige die Bildung von Feinwurzeln. Sie dienen der Verankerung im Boden und sie kurbeln im Frühjahr dann direkt die Versorgung der Pflanzen mit Mineralien, Sauerstoff und Wasser an.

Die im Herbst gepflanzten Gehölze starten daher mit einem deutlichen Entwicklungsvorsprung ins neue Gartenjahr, so BGL-Experte Paul. Sie treiben kräftiger aus als Pflanzen, die erst im Frühjahr in den Boden kommen.

Für den Hobbygärtner bedeutet der geringere Pflegeaufwand ganz konkret: Eigentlich müssen frisch gesetzte Pflanzen anfangs gut versorgt werden. Im Winter, genauer gesagt in der Vegetationsruhe, aber müssen sie weder gegossen noch gedüngt werden. Nur um etwas Frostschutz sollte sich der Gärtner kümmern.

Profis würden den Wurzelbereich mit einer Laub- oder Reisigschicht abdecken und die junge Rinde mit einem weißen Kalk-Anstrich vor Frostrissen bewahren, so der BGL.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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