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Pflanzen gießen: Wie Sie Ihre Pflanzen richtig gießen und Fehler vermeiden

Pflanzen gießen  

Die größten Fehler beim Gießen

08.07.2010, 14:23 Uhr | jmi, t-online.de

Pflanzen gießen: Wie Sie Ihre Pflanzen richtig gießen und Fehler vermeiden. Pflanzen gießen: Das richtige Gießen ist eine wahre Kunst. (Foto: imago)

Das richtige Gießen ist eine wahre Kunst. (Foto: imago)

Den Gartenschlauch im Anschlag und einfach drauf los spritzen – so einfach ist es, den Garten zu wässern. Weit gefehlt! Denn falsches Gießen kann den Pflanzen mehr schaden als nutzen. Wir verraten Ihnen die häufigsten Fehler beim Gießen und wie Sie es besser machen.

Pflanzen kann man erziehen

Verwöhnen Sie Ihre Pflanzen nicht durch zu reichliches Gießen. Wer sparsam wässert, kann Rosen, Oleander und Co. zu genügsamen Trinkern „erziehen“. Gießen Sie erst dann, wenn die Pflanzen kurz davor sind, ihre Blätter hängen zu lassen. So werden sie gezwungen viele und lange Wurzeln zu bilden und sich sozusagen nach der Feuchtigkeit  in der Erde auszustrecken.

Große Blätter - großer Durst

In der Pflanzenwelt gibt es große Unterschiede, was die Durstigkeit der Gartenbewohner angeht. Machen Sie also nicht den Fehler und lassen jeder Pflanze die gleiche Wassermenge zukommen. Pflanzen an sonnigen Standorten haben öfter Durst als Schattenbewohner. Blumen, die Sie gerade erst gepflanzt haben und Keimlinge sollten in den ersten Wochen täglich gegossen werden, um reichlich Wurzeln zu bilden. Weitere durstige Exemplare sind zum Beispiel die Engelstrompete und die Fuchsie. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, desto höher der Wasserbedarf. Mediterrane Pflanzen sind es hingegen gewöhnt mit wenig Feuchtigkeit auszukommen. Sie überstehen auch einige trockene Tage. Auch südländische Kräuter, wie Thymian und Rosmarin, sollten Sie nicht zu oft gießen. Warten Sie bis die Erde ausgetrocknet ist und gießen Sie dann reichlich.

Topfpflanzen sind Sonderfälle

Topfpflanzen brauchen öfter eine Dusche als Beete oder Büsche, weil sie weniger Erde umgibt, die das Wasser speichert. Deshalb: Bei Hitze unbedingt täglich wässern. Töpfe aus Kunststoff sind zwar nicht so ansehnlich wie Terracotta-Kübel, im Sommer sind die aber besser geeignet, weil sie sich weniger schnell aufheizen und kaum Hitze speichern.  Wer wenig Zeit hat, kann Töpfe oder Blumenkästen mit eingebauten Bewässerungssystem kaufen. Auch ein Füllstandanzeiger kann eine große Hilfe sein, wenn man sich unsicher ist, ob die Pflanze genug hatte oder noch einen Schluck braucht. Bei allen Arten von Töpfen ist es wichtig, dass sie Löcher besitzen, durch die überschüssiges Wasser abfließen kann.

Mulchen hilft beim Wasserspeichern

Man kann im Garten noch einiges mehr tun als nur zu gießen: Durch so genanntes Mulchen können Sie den Boden dazu bringen, mehr Wasser aufzunehmen und es länger zu speichern. Der Vorteil: Sie müssen seltener gießen. Rindenmulch, Granitsplit oder Kieselsteinchen bekommen Sie im Fachhandel und vermengen ihn im angegebenen Verhältnis mit der Gartenerde. Alternativ können Sie die Beete auch regelmäßig mit einer Harke auflockern. Die Erde ist dann weniger luftdurchlässig, das Wasser verdunstet nicht so schnell.

Ratgeber Sommertipps: Blumen richtig gießen

Zuhause.de: Diese Fehler bei der Gartenbewässerung vermeiden

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