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Untervermietung einzelner Zimmer: in der Regel kein Problem

Untervermietung: in der Regel kein Problem

04.04.2011, 19:34 Uhr | zuhause.de

Untervermietung einzelner Zimmer: in der Regel kein Problem. Untervermietung ist in der Regel kein Problem. (Foto: Imago)

Untervermietung ist in der Regel kein Problem. (Foto: Imago)

Ein Zimmer an Dritte zu vermieten ist generell kein Problem, solange der Hauptmieter die Zustimmung des Vermieters einholt. Tut er dies nicht, handelt er widerrechtlich und kann sogar vom Vermieter gekündigt werden – das ist aber nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht immer möglich.

Hat der Mieter ein berechtigtes Interesse an der Untervermietung seiner Wohnräume, kann ihm der Vermieter die Erlaubnis nur unter wenigen Ausnahmefällen versagen. Beispielsweise wenn die Wohnung nach Einzug eines zusätzlichen Bewohners überbelegt oder der neue Untermieter ein bekannter Betrüger wäre. Untermiete im Mietrecht. Tipps für die Untermiete und den Untermietvertrag.

Urteil des BGH: Kündigung des Hauptmieters nichtig

Wenn der Mieter die Erlaubnis des Vermieters zur Untervermietung nicht einholt, muss er mit einer Kündigung rechnen. In einem kürzlich verhandelten Fall wurde vom BGH allerdings anders entschieden (Az.: VIII ZR 74/10): Im Mietvertrag des Hauptmieters war vereinbart, dass er zwar generell untervermieten dürfe, jedoch nur nach schriftlicher Zustimmung des Vermieters. Auf die konkrete Anfrage des Mieters bekam dieser allerdings keine Antwort. Daraufhin vermietete er einen Teil seiner Wohnung unter. Nachdem der Vermieter von der Untervermietung erfuhr, kündigte er seinem Mieter die Wohnung. Der BGH erklärte den Vorgang aber als unwirksam, da der Vermieter ebenfalls durch die fehlende Zustimmung gegen den Vertrag verstoßen hatte.

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