Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Wohnen >

Mietrecht: Kaution muss verzinst werden

Mietrecht: Kaution muss verzinst werden

06.04.2011, 12:42 Uhr | zuhause.de

. Die Kaution muss immer verzinst werden. (Foto: Imago)

Die Kaution muss immer verzinst werden. (Foto: Imago)

Die Kaution, die in der Regel für den Vermieter hinterlegt wird, muss immer verzinslich angelegt werden, auch wenn das in einem Altvertrag nicht ausdrücklich geregelt wurde.

Das Mietkautionen verzinslich angelegt werden müssen, entschieden die Richter am Landgericht Lübeck (Az. 14 S 59/10). Vermieter und Mieter hatten 1972 einen Mietvertrag über eine Wohnung abgeschlossen, in dem vereinbart wurde, dass die Kaution unverzinslich gewährt werden soll. Erst im März 2009 legte der Vermieter die Kaution auf einem Mietkautionskonto an.

Zinsen für Kaution trotzdem fällig

Die Richter entschieden, dass der Vermieter das Kautionskonto um den Betrag aufstocken muss, der zwischen 1972 und der Anlage der Kaution als Zinsen angefallen wäre. Die ursprüngliche Vertragsvereinbarung ist rechtlich nicht wirksam. Schon 1982 gab es einen Rechtsentscheid des Bundesgerichtshofs, dass die Kaution nach Treu und Glauben verzinst werden muss.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal