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Nachbarschaftslärm - Ihr Recht auf Ruhe

Nachbarschaftslärm: Ihr Recht auf Ruhe

02.08.2011, 09:13 Uhr | kf (CF)

Für die meisten ist regelmäßiger Nachbarschaftslärm sehr störend und belastend. Um vor allem in Häusern mit mehreren Mietparteien für Ruhe und Ordnung sorgen zu können, gibt es neben allgemeinen Hausordnungen auch Gesetze, die im Zweifel greifen. Doche welche Rechte stehen Ihnen als Mieter wirklich zu?

Ihr Recht bei Nachbarschaftslärm

Das Recht gilt nicht nur in Mietswohnungen, sondern auch in jeder anderen Gemeinschaft, wie beispielsweise in Siedlungen. Dabei müssen sich Eigentümer ebenso an die allgemein geltenden Vorschriften halten, wie es ein Mieter auch tun muss. Mittlerweile wurde das Recht jedes Einzelnen in der Gemeinschaft lebenden Bewohners gestärkt, sodass eine Ruhestörung nicht erst durch die allgemeine Beschwerde als Störung gilt, sondern auch durch einen einzelnen Nachbarn, der seine Ruhe in Gefahr sieht. Klar ist demnach, dass die sonntägliche Ruhe keinesfalls gestört werden darf. Doch wo beginnt Lärm eigentlich? Sind es die Nachbarskinder, die tobend durch die Wohnung laufen oder der Staubsauger, der täglich um dieselbe Zeit eingeschalten wird?

Nachbarschaftslärm: Klare Definition

Kinderlärm zählt nicht als Ruhestörung, da sind sich die Richter einig. Fühlt sich jedoch ein Mitbewohner durch tobende und lärmende Kids gestört, so könnte ein gemeinsamer, freiwilliger Kompromiss den Ärger aus der Welt schaffen. Anders sieht das mit Partys aus. Es ist nicht gestattet, einmal im Monat eine riesige und laute Party in der eigenen Wohnung zu feiern. Familienfeste, die ab und an vorkommen und sich im Rahmen halten, können allerdings auch nicht grundlegend als Ruhestörung angesehen werden. Das Recht, tagsüber so viel Lärm wie möglich zu machen, existiert ebenso wenig, wobei die Grenze zur Belästigung deutlich höher, als ab 22Uhr, liegt.

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