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Connected Home auf der IFA: Vernetzte Technik erobert Massenmarkt

Internationalen Funkausstellung  

Vernetzte Wohntechnik auf der IFA

08.09.2011, 16:24 Uhr | rw, t-online.de

Connected Home auf der IFA: Vernetzte Technik erobert Massenmarkt. Die diesjährige IFA zeigt: vernetzte Technik rückt immer näher an den Massenmarkt heran. (Foto: IFA)

Die diesjährige IFA zeigt: vernetzte Technik rückt immer näher an den Massenmarkt heran. (Foto: IFA)

Dass flächendeckend die allermeisten Wohnungen mit vernetzter Wohntechnologie ausgestattet sein würden, war lange Zeit nicht viel mehr, als eine Zukunftsvision unter Ingenieuren. In der Realität hielt sich das Verbraucherinteresse in engen Grenzen. Eine aktuelle Studie, die im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin durchgeführt wurde, zeigt nun: das Thema "Connected Home" ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Die Studie der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bescheinigt dem deutschen Binnenmarkt für "Smart Home"-Anwendungen vor allem mittelfristig ein enormes Wachstumspotenzial.

Der Markt wird explodieren

Die Autoren rechnen mit einem jährlichen Wachstum dieses Marktsegmentes um mindestens 2,8 Prozent bis 2015. Danach, so die Prognose, werde die Nachfrage dann regelrecht explodieren. Die Autoren der Studie gehen von einem jährlichen Wachstum von 23,5 Prozent zwischen 2015 und 2025 aus. Doch auch schon heute interessiere sich inzwischen bereits ein Massenpublikum für vernetzte Wohntechnologien. Laut Studie möchte rund jeder fünfte Deutsche sein Zuhause demnächst intelligent vernetzen.

Heimvernetzung wird leichter

Ganz abgesehen von der recht verhaltenen Nachfrage mangelte es lange Zeit allerdings in vielen Bereichen noch an Massenmarkt tauglichen Produkten. Wie die diesjährige IFA, die vom 02.09. bis zum 07.09. in den Messehallen unter dem Berliner Fernsehturm stattfand, gezeigt hat, wird sich dieses angebotsseitige Problem aber wohl schon bald lösen.

So stellte etwa die Deutsche Telekom die Plattform "Smart Connect" vor, die der Bonner Branchen-Riese zusammen mit Energieversorgern und Hausgeräteherstellern entwickelt hat. Mitte 2012 soll "Smart Connect" an den Markt gehen. "Heute sieht die Welt doch so aus", verdeutlicht Holger Knöpke eines der Haupthemmnisse für die Verbreitung intelligenter Wohntechnik, "entweder sie geben einem Handwerker 10.000 Euro in die Hand, der dann das Haus vernetzt, oder Sie gehen zum Baumarkt und verbringen die nächsten zehn Wochen damit, das System selbst aufzubauen." Mit "Smart Connect" soll die Heimvernetzung in Eigenregie massiv erleichtert werden.

Ein Standard für alle

Im Zentrum der neuen Plattform wird eine zentrale Linux-basierte Box stehen, die in der Lage ist, mit den übrigen im Haushalt befindlichen Elektrogeräten zu kommunizieren. "Wir wollen dem Endverbraucher mit dem kleinen Service-Gateway eine kostengünstige Lösung offerieren und das über eine standardisierte Plattform", verdeutlicht Knöpke die Idee dahinter. "Ein Logo auf Heizungsreglern, Waschmaschinen oder Photovoltaikmodulen wird für alle sichtbar zeigen, dass diese Geräte und Techniken nach diesem einen Standard funktionieren und leicht zu integrieren sind."

Eine eigene, ebenfalls offene Plattform präsentierte der IT-Konzern IBM zusammen mit dem Energieversorger EnBW. Auch diese soll in der Lage sein, alle gängigen Protokolle für Heimnetzwerke zu verstehen und so die Kommunikation zwischen Hausgeräten mit unterschiedlichen Standards zu ermöglichen.

Hürden auf dem Weg zum smarten Zuhause

Bis es soweit kommt, müssen allerdings noch einige Hürden genommen werden. "Zurzeit existieren bei der Hausvernetzung vielleicht 20 verschiedene Standards - das ist ein großes Wirrwarr", klagt Knöpke. Dass die "Smart Connect Box" mit all diesen Standards zurecht kommen wird, ist unwahrscheinlich. Laut Knöpke will man sich auf zwei bis drei Feldbussysteme konzentrieren. Weitere Funkstandards müssten dann über USB-Sticks integriert werden.

Darüber hinaus bleibt zunächst der gesamte Bereich der Unterhaltungselektronik ausgespart. Die im Medienbereich üblichen Standards wie DLNA hätten völlig andere Anforderungen als die Standards für die übrige Hausvernetzung, so dass TV, Spielkonsole und Musikanlage erst einmal nicht über die Plattform ins Heimnetzwerk integriert werden können.

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