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Paketkasten: Was taugt die private Paketstation?

Was taugt der Paketkasten im Vorgarten?

10.12.2014, 12:55 Uhr | sj, zuhause.de

Paketkasten: Was taugt die private Paketstation?. Der Paketkasten macht Pakete empfangen einfacher. (Quelle: DHL/Andreas Kuehlken)

Der Paketkasten macht Pakete empfangen einfacher. (Quelle: DHL/Andreas Kuehlken)

So praktisch das Einkaufen im Internet ist, so kompliziert kann es werden, die Ware dann auch zu erhalten. Berufstätige sind meist nicht zuhause, wenn der Paketbote liefert. Bei vielen springen Nachbarn ein und nehmen das Paket entgegen. Doch verlassen kann man sich auf diese Möglichkeit auch nicht. Dann bleibt nur der Gang zur Packstation oder der Postfiliale, die beide aber gerade in ländlichen Gegenden eher rar sind oder ungünstige Öffnungszeiten haben. Wem das alles zu mühsam ist, der kann sich jetzt seinen persönlichen Paketkasten vor das Haus stellen.

Wie oft hat man sich schon geärgert, weil man den Paketboten verpasst hatte und die Sendung deshalb am nächsten Tag in der nächsten Post-Filiale abholen musste. Wohl dem, der nette Nachbarn oder eine Packstation in seiner Nähe hat. Alternativ kann man sich aber auch sich seine eigene kleine Packstation nach Hause holen. Die DHL bietet zu diesem Zweck seit einigen Monaten den Paketkasten fürs eigene Zuhause an.

Private Paketstation im Vorgarten

Dabei handelt es sich um einen besonderen Briefkasten, den man sich vor die Haustür stellen kann und der gleichzeitig zum Empfangen und Versenden von Päckchen verwendet wird. Das Prinzip ist ähnlich dem der Packstation. Der stabile Kasten kann nur vom Empfänger und dem Zusteller mittels Schlüsselchip geöffnet werden. Um die Pakete empfangen zu können, meldet man sich im DHL-Portal paket.de für den Service an. Auch Retouren oder andere bereits vorfrankierte Pakete und Päckchen werden auf diesem Weg angemeldet und dann über den Paketkasten abgeholt.

Das Angebot richtet sich laut DHL vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die den Kasten auf ihrem Grundstück aufstellen können. Grundsätzlich müssen aber auch Bewohner von Mehrfamilienhäusern nicht auf den Service verzichten. Praktisch dürfte dies etwa davon abhängen, ob es überhaupt Platz für einen Paketkasten gibt – insbesondere wenn mehrere Bewohner ihren eigenen Paketkasten anbringen wollten, könnte der Platz eng werden. Durch die stabile Verarbeitung und den Schlüsselchip sollen die Lieferungen laut Anbieter diebstahlgeschützt sein.

Paketbriefkästen gibt es schon länger

Das Prinzip der Paketbriefkästen ist nicht neu. Auch andere Firmen wie der Briefkastenhersteller Mefa bieten große Briefkästen an, die für das Einwerfen von Paketen geeignet sind. Die Sicherheit wird hierbei beispielsweise über einen Zwischenboden umgesetzt, der verhindert, dass Unbefugte das Paket nach dem Einwerfen entnehmen können. Der Vorteil dieser Kästen liegt darin, dass sie auch von anderen Paketdiensten genutzt werden können. Da die Paketbriefkästen erst ab etwa 200 Euro zu haben sind, konnten sie sich bislang allerdings nicht großflächig durchsetzen.

Außerdem kann man mit fast allen größeren Paketdiensten außer UPS einen so genannten Garagenvertrag abschließen. In dieser Abstellgenehmigung, wie sie offiziell meist heißt, erlaubt man dem Zusteller entweder einmalig oder generell, die Lieferung an einem vereinbarten Platz abzustellen. Das kann die Garage, der Carport oder eben ein Spezialbriefkasten sein.

Paketkasten von DHL nur in der Basis-Version günstig

DHL bietet die Basis-Version zum Kauf bereits ab 99 Euro an. Nach eigenem Bekunden ist das Interesse groß. Wenn man den Kasten mietet, ist man ab 1,99 Euro pro Monat dabei. Das hört sich zunächst bezahlbar an und dürfte auch sparsamere Paketempfänger ansprechen. Auf den zweiten Blick verliert das Angebot allerdings ein wenig an Reiz.

Günstig ist nur das Basis-Modell des Paketkastens

Mit einem Online-Konfigurator kann man sich seinen DHL-Paketkasten individuell zusammenstellen. Es stehen die beiden Design-Varianten "klassisch" und "modern" zur Auswahl. Für 99 Euro erhält man das kleine klassische Modell mit 78 Litern Fassungsvermögen in Weiß zur Wandmontage. Wer dieses Modell mietet, bezahlt einmalig 14,99 Euro und dann 1,99 Euro pro Monat, wobei die Mindestvertragsdauer 36 Monate beträgt. Danach kann man den Paketkasten für einen Euro pro Monat weiternutzen.

Will man allerdings den Paketkasten gleichzeitig als Briefkasten verwenden – was schon aus Platzgründen sinnvoll ist – muss man 79 Euro Aufpreis zahlen. Für ein freistehendes Modell legt man je nach Version nochmal mindestens 79 Euro drauf. Die große Ausführung mit 166 Litern Fassungsvermögen ist in der Grundausstattung ab 229 Euro zu haben.

Extra-Wünsche treiben die Kosten hoch

Die klassische Variante ist zudem in verschiedenen Farben erhältlich, die zwischen 29 und 59 Euro zusätzlich kosten. So ist man mit einem kleinen, bunten, freistehenden Modell mit Briefschlitz schnell bei einem Kaufpreis von über 300 Euro oder einer Monatsmiete von fast sieben Euro. Die nur in weiß erhältliche moderne Ausführung ist noch ein wenig teurer (179 Euro in der kleinen Ausführung ohne Extras). In der XL-Variante landet man mit Extras schnell bei 500 Euro Kaufpreis oder einer Miete von mehr als zehn Euro pro Monat.

Dann sind die ganz normal im Handel erhältlichen Paketkästen häufig die günstigere Lösung – zumal man auf seinen Wunsch-Paketkasten der DHL laut der unternehmenseigenen Webseite mindestens fünf Wochen warten muss. Für die Montage bietet DHL einen Aufbauservice an, der je nach Version zwischen 119 und 278 Euro kostet.

Für wen lohnt sich der Paketkasten?

Ein Paketkasten ist sicherlich eine praktische Angelegenheit für all diejenigen, die viele Pakete erhalten, aber selten zu Hause sind, wenn diese geliefert werden. Der große Nachteil des DHL-Angebots ist, dass andere Paketdienste nicht unterstützt werden und man hierfür noch eine Sonderlösung benötigt. Im Gegensatz zur Packstation unterstützt der Paketkasten auch keine Nachnahmesendungen. Wer eine Packstation in Reichweite hat, hat also nur einen geringen Vorteil von der Privatlösung – zumal auch die unterstützten Paketgrößen ähnlich sind. In einen Paketkasten der Größe XL passen laut DHL-Angaben drei Packsets der Größe L mit den Maßen 45 x 35 x 20cm.

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