Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Wohnen >

Keine Trendwende in Sicht: Immobilien in Deutschland werden immer teurer

...

Keine Trendwende in Sicht  

Deutsche Immobilienpreise kennen nur eine Richtung

12.12.2017, 18:20 Uhr | dpa

Keine Trendwende in Sicht: Immobilien in Deutschland werden immer teurer. Handwerker arbeiten in Schleswig-Holstein an einem neuen Einfamilienhaus. (Quelle: dpa/Carsten Rehder)

Handwerker arbeiten in Schleswig-Holstein an einem neuen Einfamilienhaus. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

Der Immobilienboom in Deutschland wird auch künftig für steigende Preise sorgen, davon sind Experten überzeugt. Je nach Region sind die Preisunterschiede drastisch.

Der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland wird sich nach Einschätzung von Experten fortsetzen. Im vergangenen Jahr hätten Käufer rund 237,5 Milliarden Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben. Das seien etwa 25 Prozent mehr gewesen als noch zwei Jahre zuvor, teilte der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse in Berlin mit.

Eine Trendumkehr sei "nicht in Sicht", sagte Vorsitzende Anja Diers, deren Arbeitskreis rund eine Million Kaufverträge ausgewertet hat. Die Umsätze stiegen vor allem in städtischen Regionen. Ein Grund seien die nach wie vor niedrigen Zinsen, sagte Diers. Auch die Wohnungsknappheit treibe die Kauf- und Mietpreise.

Große regionale Unterschiede

Etwa zwei Drittel des Geldes wurden für Wohnimmobilien ausgegeben. Vor allem selbst genutzter Wohnraum sei deutlich teurer geworden, heißt es in dem Bericht. Das zeigen zum Beispiel Verkaufspreise für gebrauchte Ein- oder Zweifamilienhäuser in der mittleren Preislage: 2016 habe ein Quadratmeter Wohnfläche im bundesweiten Mittel 1545 Euro gekostet – 145 Euro mehr als noch 2014.

Während Käufer in der Stadt München mit 8500 Euro pro Quadratmeter rechnen mussten, waren es im Kreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt mit 380 Euro oder im thüringischen Kyffhäuserkreis mit 470 Euro deutlich weniger. Auch beim Bauland gibt es große Unterschiede und Preissteigerungen.

Es gebe vor allem in städtischen Gebieten Preisübertreibungen, sagte Diers. Die Gefahr einer Immobilienblase könne sie aber nicht erkennen. Steigende Preise seien nur ein Indikator für eine mögliche Blase. Weitere Faktoren müssten die Zunahme von spekulativen Käufen und unter Umständen Finanzierungsprobleme sein. Das sei so am deutschen Markt aber nicht erkennbar, sagte Diers.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sexy Bademode: die Hingucker an Strand und Badesee
gefunden auf otto.de
Anzeige
20% auf Audioprodukte sichern
entdecke die neuen Angebote von Teufel
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018