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Einbruchschutz kostet: Mieter können nicht mehr Absicherung verlangen

Einbruchschutz kostet  

Mieter können nicht mehr Absicherung verlangen

23.09.2019, 05:30 Uhr | dpa

Einbruchschutz kostet: Mieter können nicht mehr Absicherung verlangen. Oh Schreck, ein Einbruch! Wenn der Vermieter den Einbruchschutz einer Immobilie verbessert, gilt dies als Modernisierung.

Oh Schreck, ein Einbruch! Wenn der Vermieter den Einbruchschutz einer Immobilie verbessert, gilt dies als Modernisierung. Und das kann für den Mieter teuer werden. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Mieter können nach ihrem Einzug nicht vom Vermieter verlangen, dass dieser ihre Wohnung sicherer macht. Sie haben nach Angaben des Deutschen Mieterbund (DMB) keinen Anspruch auf einbruchhemmende Fenster oder Türen, Sicherheitsschlösser, Türspion oder Gegensprechanlage.

Investiert der Vermieter dennoch in derartige Schutzmaßnahmen, handelt es sich um eine Wohnwertverbesserung und Modernisierung, so der DMB. Bedeutet: Er kann die Miete erhöhen. Acht Prozent der Kosten von so einer Baumaßnahme lassen sich auf die Jahresmiete aufschlagen.

Wollen Mieter von sich aus Geld in einen besseren Schutz stecken, müssen sie bei allen baulichen Änderungen zunächst die Erlaubnis des Vermieters einholen. Dieser muss nach Angaben der Experten bei einem nachvollziehbaren Interesse des Mieters kleinere Baumaßnahmen wie den Einbau eines Türspions oder eines Sicherheitsschlosses gestatten.

Bei Einbau in Eigenregie Vereinbarungen treffen

Wichtig zu klären: Was passiert am Ende der Mietzeit mit den selbst angebrachten Schlössern oder dem in die Tür eingefassten Spion? Laut Gesetz ist es möglich, dass der Vermieter die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes fordert, sodass noch einmal hohe Kosten durch den Rückbau auf den Mieter zukommen könnten.

Der DMB rät zu einer Modernisierungsvereinbarung. Darin kann festgehalten werden, dass es dem Mieter gestattet ist, Baumaßnahmen durchzuführen - und dass er diese beim Auszug nicht beseitigen muss. Außerdem lässt sich regeln, dass der Vermieter für den Verbleib der wohnwertverbessernden Sicherheitseinbauten einen Abstand zahlt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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