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"Earth Overshoot Day" - wir verbrauchen mehr Ressourcen als uns zustehen!!

 (Quelle: t-online.de)

Ökologischer Fußabdruck  

"Earth Overshoot Day" - wir verbrauchen mehr Ressourcen als uns zustehen

14.01.2015, 16:56 Uhr | t-online.de

"Earth Overshoot Day" - wir verbrauchen mehr Ressourcen als uns zustehen!!. Unser ökologischer Fußabdruck gibt Auskunft darüber, wie viele Ressourcen wir verbrauchen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Unser ökologischer Fußabdruck gibt Auskunft darüber, wie viele Ressourcen wir verbrauchen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Menschen häufiger an bestimmte Themen denken würden, wäre die Welt ein bisschen besser. So kannst Du Dich ganz einfach mit einem Klick für die gute Sache engagieren...
Heute: Wieso Du auf Deinen ökologischen Fußabdruck achten solltest.

Am 19. August 2014 hat die Weltbevölkerung ihr Jahres-Budget an Holz, Fisch und anderen erneuerbaren Ressourcen verbraucht. Der sogenannte "Earth Overshoot Day" (zu deutsch der "Welterschöpfungstag") markiert den Tag im Jahr, an dem die Nachfrage an natürlichen Ressourcen das Angebot des ganzen Jahres übersteigt. Holz, Nahrungsmittel und andere Ressourcen, die wir nach diesem Tag konsumieren oder verbrauchen, kann die Erde nicht mehr regenerieren. Auch die Treibhausgase, die wir nach diesem Tag ausstoßen, können von den Wäldern und Ozeanen nicht absorbiert werden.

Der ökologische Fußabdruck: Wie viele Ressourcen stehen uns zu?

Berechnungen des "Global Footprint Network" zufolge benötigen wir bis zum Jahr 2050 zwei bis drei Planeten, um unsere Bedarf an Ressourcen zu decken. Das Bundesumweltamt warnt vor der Übernutzung der Ökosysteme. Auswirkungen auf unsere derzeitige Lebensweise zeigen sich durch das Schmelzen der Polkappen, die Übersäuerung der Meere, das Versiegen von Süßwasserquellen, schrumpfende Wälder, Bodenerosionen und den Verlust vieler Arten.

Um diesen Zukunftsvisionen entgegen zu wirken, wurde das Konzept des ökologischen Fußabdrucks entworfen. Diese Idee bezeichnet einen Nachhaltigkeitsindikator. Dieser setzt den Ressourcenverbrauch in Relation zur Biokapazität der Erde. Hierfür wird die nutzbare, produktive Landfläche einberechnet, diese beträgt für die gesamte Erde 8,3 Mrd. Hektar. Diese Fläche wird auf alle Menschen dieser Welt verteilt. Jedem Menschen wird so pro Jahr eine Fläche von 1,78 Globalen Hektar zugeteilt.

Den eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen

Um herauszufinden, wie ökologisch Du bereits lebst, kannst Du mit diesem Rechner Deinen ökologischen Fußabdruck berechnen. In diesem Test werden Deine Lebensgewohnheiten in den Bereichen Wohnen, Energie, Reisen und Hobbies,  Ernährung, Mobilität sowie Konsum (Konsumgüter, Kleidung, Müll) abgefragt.

Je nach Lebensweise kannst Du unter oder über Deinem ökologischen Fußabdruck liegen. Benötigst Du mehr als 1,78 Hektar Fläche, dann verbrauchst Du mehr Ressourcen als Dir eigentlich zustehen. Der Rechner liefert zudem Tipps, wie Du in bestimmen Bereichen ökologischer Leben kannst.

Was kann ich selbst tun?

Es gibt viele Möglichkeiten seinen Konsum und seine Lebensweise zu verbessern und damit seinen ökologischen Fußabdruck zu schmälern. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, mit denen Du schon viel erreichen kannst:

Wohnen
Achte bei Deiner Wohnungswahl darauf, wie viel Platz Du wirklich benötigst. Wenn möglich, versuche in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Das ist nicht nur für Deinen Fußabdruck förderlich, Du kannst zudem eventuell noch Miet- und Heizkosten sparen.

Konsum
Du kaufst gerne neue technische Geräte, Kleidungsstücke oder auch Bücher und DVDs? Was passiert mit den Sachen, nachdem Du sie getragen, gelesen und gehört hast? Versuche so viel wie möglich zu tauschen, zu leihen oder zu verschenken. Gut erhaltene Kleidung, Bücher oder ältere Geräte lassen sich zum Teil auch noch verkaufen.

Die Weitergabe oder den Verkauf alter Gegenstände oder Elektrogeräte sind gute Mittel, dem übermäßigen Ressourcenverbrauch und der Wegwerfmentalität in unseren Köpfen entgegenzuwirken. Mit weniger Habseligkeiten, benötigst Du wiederum weniger Platz und kannst Deine Wohnsituation anpassen.

Ernährung
Generell solltest Du darauf achten, weniger Fleisch und Fisch zu konsumieren. Auch solltest Du beim Kauf von Lebensmitteln nicht nur auf das Biosiegel oder die Herkunft der Produkte schauen, sondern überlege auch, wie Du die Lebensmittel verwerten kannst. Plane lieber im Voraus oder iss zwei Tage hintereinander die gleiche Mahlzeit anstatt Lebensmittel wegzuwerfen. Im Internet finden sich viele Rezeptideen speziell für die Resteverwertung. Das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Seite zusammengestellt, auf der man hilfreiche Tipps findet.

Auch Foodsharing ist eine gute Möglichkeit, um Lebensmittel zu erhalten oder unliebsame Lebensmittel wegzugeben. Auf der Seite foodsharing.de findet man weitere Informationen und Stellen, wo man Lebensmittel erhalten oder abgeben kann.

Beim Kauf von Obst und Gemüse solltest Du auf saisonale Produkte zurückgreifen. Der Alnatura-Saisonkalender gibt an, welche Gemüse- und Obstsorten wann Saison haben. Zudem findest Du zu jedem Obst oder Gemüse warenkundliche Informationen und Lagerungstipps.

In dem Alnatura-Saisonkalender siehst Du, welche Gemüse- und Obstsorten gerade Saison haben (Quelle: alnatura.de)In dem Alnatura-Saisonkalender siehst Du, welche Gemüse- und Obstsorten gerade Saison haben (Quelle: alnatura.de)

Für frische und regionale Produkte solltest Du nach einem Markt in deiner Nähe suchen. Fahre keine langen Strecken zum weit entfernten Bio-Bauernhof, der Verbrauch an Sprit kann dadurch sogar schlimmer ins Gewicht fallen, als wenn Du Deine Lebensmittel aus dem nahe gelegenen Supermarkt beziehst.

Umwelt
Seinen eigenen ökologischen Fußabdruck zu kennen und versuchen, diesen zu minimieren, ist bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung. Überprüfe Deinen eigenen Bedarf und versuche dort, wo es Dir möglich ist, auf möglichst energiesparende und ressourcenschonende Alternativen und Produkte zurückzugreifen. Achte beim Kauf neuer Produkte auf einen minimalen CO2-Ausstoß und Wasserverbrauch bei der Herstellung.

Dabei solltest Du jedoch auch langsam vorgehen. Kaufe nicht mit einem Schwung neue Elektrogeräte, sondern verwende die alten Geräte, bis sie kaputt und irreparabel sind.

Wenn jeder auf seinen ökologischen Fußabdruck achtet, können wir unsere Umwelt entlasten!!

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