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Wein: Der perfekte Wein zum Grillvergnügen

Wein zum Grillen  

Der perfekte Wein zum Grillvergnügen

22.02.2010, 08:34 Uhr | Uwe Kauss

Wein: Der perfekte Wein zum Grillvergnügen. Welcher Wein passt zum Grillen? (Foto: imago)

Welcher Wein passt zum Grillen? (Foto: imago)

Wenn das Wetter schön und es abends warm ist, ziehen duftende Schwaden durch Deutschlands Wiesen und Gärten – es ist Grillsaison. Ob mit Dosenbier, Eimer-Kartoffelsalat und Schnitzel aus der Packung oder kulinarisch fein mit Fisch, Hühnchen, Gemüse und Salaten: Grillen geht auch ohne Anlass. Doch es muss nicht immer Pils und Weizenbier sein - auch Weinfans können voll auf ihre Kosten kommen. Wir zeigen, welche Weine zur Grillfete richtig gut passen. Dazu gibt’s Tipps für den perfekten Weinspaß.

Von Aglianico bis Zweigelt Die besten Weine zum Grillen

Cabernet Sauvignon und Chardonnay eignen sich nicht

Grillen ist eine lockere, entspannte Sache, bei der kreuz und quer geredet und gegessen wird. So muss auch der Wein sein: Unkompliziert, aromatisch, ohne Ecken und Kanten, eben „Everybodys Darling“. Dabei kommt es darauf an, was auf den Rost kommt: Würstchen, Steaks und Schnitzel brauchen andere Wein-Unterstützung als Fisch, Huhn und Gemüse. Wenig geeignet ist daher intensiv aromatischer Wein aus dem Eichenholzfass, dem Barrique, etwa Cabernet Sauvignon beim Rotwein oder Chardonnay beim Weißwein. Die oft intensive Süße und Aromen nach Vanille sowie beim Rotwein nach Kaffee und Schokolade beißen sich mit Dips, Salaten und deftigen Grillsaucen und Marinaden.

Rosé-Wein zu schwach im Geschmack

In vielen Ratgebern wird ein Rosé als Grillwein empfohlen – ein Tipp, den wir nicht nachvollziehen können. Denn die meisten Rosés sind tatsächlich unkomplizierte Entspannungsweine für Balkon und Terrasse und bieten ganz leichte Aromen nach Erdbeeren, Himbeeren oder Fruchtbonbons. Da reicht keinesfalls die Intensität, um gegrillten Steaks und Würsten etwas entgegenzusetzen. Im Regelfall genügen aber zwei Weine, um für alle Speisen gewappnet zu sein. Mit einem Weißwein mit viel Volumen, mäßiger Säure, nicht zuviel Alkohol sowie einem würzigen Rotwein, der viel Frucht und nicht zu viel Gerbstoffe bietet, sollten alle Gäste ihren Spaß finden.

Die richtige Kühlung ist entscheidend

Wichtig fürs optimale Weinvergnügen beim Grillen ist eine richtig gute Kühlung: Denn Weißweine brauchen auf jeden Fall Kühlschrank-Temperatur, also sechs bis acht Grad! Um sie auch an warmen Sommerabend auch im Garten dort zu halten, ist ein guter Kühler mit Akkus aus dem Tiefkühler nötig. Auch ein Eimer mit Wasser und satter Menge Eiswürfel oder Crushed Ice erfüllt seinen Zweck. Leichte Rotweine schmecken am besten bei etwa 15, 16 Grad.

Ab in den Kühlschrank

Unser Tipp: Die Flaschen nicht dekorativ auf dem Tisch stehen lassen, sondern ab in den Kühlschrank oder den Eiswürfel-Eimer mit den Roten – und auf jeden Fall dort lassen, auch nach dem Öffnen! Zu kalt wird der Wein dabei erfahrungsgemäß sicher nicht. Denn nach dem Einschenken steigt die Temperatur im Glas pro Minute um etwa ein halbes Grad. Das bedeutet: In zehn Minuten wird der Wein um fünf Grad wärmer. Und warmer Wein schmeckt, fade, spitz und süß: der Charakter geht völlig verloren. Das gilt für Rot- und Weißweine. Daher nur kleine Schlucke eingießen - und lieber öfter nachschenken.

Ein Glas Rotwein, ein Glas Wasser

Wein enthält im Vergleich zu Bier deutlich mehr Alkohol. Ein Pils kommt mit etwa 5,5 Prozent ins Glas, Wein mit 11,5 bis 13,5 Prozent. Deswegen ist Wassertrinken zwischen dem Weingenuss – möglichst im separaten Glas – ein guter Tipp, um Rausch und Kater zu vermeiden. Wein ist zum Grillen also keine komplizierte Sache: Ein guter Rotwein, ein feiner Weißwein, ein guter Schluck Wasser, alles gut gekühlt – schon ist der Weinspaß zum Grillen perfekt!

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