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Grillen: Fertige Wurst nicht auf dem Grill liegen lassen

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Für den perfekten Grillgenuss  

Vorsicht beim Grillen mit Aluschalen

20.05.2014, 16:22 Uhr | dpa/tmn, afp, t-online.de

Grillen: Fertige Wurst nicht auf dem Grill liegen lassen . Säurehaltige Lebensmittel haben in der Aluschale zum Grillen nichts zu suchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Säurehaltige Lebensmittel haben in der Aluschale zum Grillen nichts zu suchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nichts ist beim Grillen verlockender als der Geruch und Geschmack von Gebratenem. Manche Menschen sind beim Umgang mit Fleisch, Kohle und Rost allerdings zu sorglos. Wer beispielsweise fertiges Fleisch länger auf dem Grill liegen lässt, schadet seiner Gesundheit. Wir zeigen die größten Fehler beim Grillen und geben Tipps, wie Sie diese vermeiden.

Oft kommt es vor, dass fertiges Grillgut auf dem Rost liegen bleibt. Das Fleisch sollte jedoch nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn sofort vom Rost genommen werden. Denn je länger es brutzelt und je dunkler die Oberfläche von Steak und Co. wird, desto größer sei die Gefahr, dass sich viele gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Dies sind vor allem heterozyklische aromatische Amine (HAA) sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Beide Stoffe stehen unter Verdacht Krebs zu erregen.

Säuren gehören nicht in die Aluschale

Meist wird direkt auf dem Rost gegrillt, doch das ist nicht immer ratsam. Damit sich im Grillgut nicht zu viele PAK sammeln, empfiehlt die DGE, fettes sowie mariniertes Fleisch in Grillschalen oder auf Alufolie zuzubereiten. Denn wenn Fett oder Öl aus der Marinade in die Glut tropft, verbrennt es. Der aufsteigende Rauch enthält schädliche Stoffe, die sich auf dem Fleisch absetzen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät jedoch, bei der Verwendung von Aluschalen auf Zitronensaft oder andere Säuren zu verzichten. Auch zum Einpacken von salzigen oder sauren Lebensmitteln sollte man von Alufolie die Finger lassen. Durch die Säure oder Salze können kleine Mengen Aluminium gelöst werden und in das Lebensmittel übergehen. Diese werden dann beim Verzehr vom Körper aufgenommen.

Eine andere ungefährliche Möglichkeit ist, das Grillgut nicht direkt über die Glut zu legen, sondern etwas seitlich darüber. 

Grillgut nicht zu früh auflegen

Manch einem dauert es zu lange, bis die Kohle glüht. Wer aber das Fleisch auf den Grill legt, während die Flamme noch lodert, riskiert, das Grillgut zu verkohlen. Das schmeckt nicht nur schlecht, sondern ist ebenfalls gesundheitsschädlich, denn in der schwarzen Kruste stecken jede Menge Schadstoffe. Auch eignet sich nicht jedes Fleisch zum Grillen. Gepökeltes Fleisch sollte beispielsweise nicht auf dem Grillrost landen, da es Stoffe enthält, die bei großer Hitze in krebserregenden Nitrosamine umgewandelt werden können.

Auf Spiritus besser verzichten

Viele Fehler passieren allerdings schon beim Anzünden der Grillkohle. Rund 3.000 Unfälle durch falsche Anzünder oder einen unsicheren Standort des Grills sind die Folge. Um die Aufheizphase zu verkürzen, greifen ungeduldige Griller gerne mal zu Brennspiritus oder Benzin und gießen dieses auf das offene Feuer. Dabei kann es zu explosionsartigen Verpuffungen kommen, die im schlimmsten Fall starke Verbrennungen hervorrufen.

Nicht nur für solche Fälle sollte immer ein Eimer Wasser, Sand oder ein Feuerlöscher neben dem Grill stehen, um Brandherde gleich löschen zu können. Auch abtropfendes Fett kann sich entzünden und zu Stichflammen führen.

Hilfe bei Brandverletzungen

Falls beim Grillen doch etwas schief geht, ist es wichtig, schnell zu handeln. Brennende Kleidung erstickt man, indem man das Opfer in eine Decke einwickelt oder es über den Boden rollt und mit Wasser übergießt. Kleinere Verbrennungen hält man am besten unter lauwarmes Wasser, um den Schmerz zu lindern. Bei größeren Verbrennungen oder bei Blasenbildung, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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