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TEE: Zehn Gründe, zum Teeliebhaber zu werden

TEE  

Zehn Gründe, zum Teeliebhaber zu werden

12.11.2007, 10:58 Uhr | tze

"Er hat nichts von der Arroganz des Weines. Er hat nicht das Selbstbewusstsein des Kaffees und auch nicht die süßliche Unschuld des Kakaos - der Tee". So lautet frei übersetzt eine japanische Redensart. Tee ist neben Wasser das meist getrunkene Getränk. Täglich werden weltweit fast acht Milliarden Tassen Tee aufgebrüht. Auch wenn das aromatische Heißgetränk das ganze Jahr über gut schmeckt - im Herbst und Winter genießen wir Tee noch intensiver. Wenn es draußen dunkel, kalt und stürmisch ist, schenkt eine Tasse Tee anheimelnde Wärme und Entspannung. Obendrein ist er sehr gesund. Insbesondere grüner Tee gilt als wahrer Jungbrunnen und Quell des Wohlbefindens. Hier finden Sie viele interessante Tee-Fakten. Hätten Sie's gewusst?

Die verschiedenen Teesorten Von schwarz bis weiß

Mit Tee verbindet sich Lebensphilosophie

In vielen Ländern der Erde ist Tee nicht nur ein Getränk, sondern Kulturgut und Lebensphilosophie. Es gibt eine Vielzahl von Sorten, Geschmacksrichtungen und Zubereitungsarten. Bei den unterschiedlichen Völkern haben sich über Jahrhunderte hinweg strenge Rituale der Teezubereitung entwickelt. Auch in Deutschland erfreut sich die Teekultur wieder wachsender Beliebtheit - nicht zuletzt durch die Wellness-Welle, die das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise und das Streben nach innerer Ruhe verstärkt hat. Im Gegensatz zu einem Espresso, den man als kleinen Muntermacher schnell mal im Vorbeigehen schlürft, wird Tee in aller Ruhe genossen. Das Berliner Nobelhotel Adlon beschäftigt sogar einen "Tee-Master": Kathleen Winkler berät die Gäste bei der Auswahl von der umfangreichen Tee-Karte und serviert erlesene, fachgerecht zubereitete Spezialitäten.

Grüner Tee erobert Europa

In China und Japan wird traditionell fast nur grüner Tee getrunken, der inzwischen auch hier sehr populär ist. Der Weltreisende Marco Polo berichtete um 1300 von dem Aufgussgetränk der Asiaten, doch erst 1610 brachten holländische Kaufleute die erste Teeladung nach Europa. Dass hier jahrhundertelang der schwarze Tee dominierte, hat einen ganz praktischen Grund: Durch die Fermentation - das ist der Oxidationsprozess beim Trocknen der Teeblätter an der Luft - war er besser haltbar für den langen Transport auf den Handelsschiffen. Das spielt im Flugzeugzeitalter keine Rolle mehr.

Mit Zucker, Zitrone oder Milch?

Grüner Tee wird pur getrunken. Beim schwarzen Tee entscheidet der persönliche Geschmack, ob man Zucker, Honig, Milch oder einen Schuss Zitronensaft hinzufügt. Puristen verzichten auf jegliches Beiwerk, das vom reinen Teearoma ablenkt, vor allem bei edlen Sorten. Als Teesünde gilt der lieblos ins Glas geworfene Aufgussbeutel, der mit fettiger Kondensmilch verpanscht wird. Mit "Cream Tea" auf die feine englische Art hat das nichts zu tun. Die Deutschen Teemeister sind die Ostfriesen, die ihr eigenes Ritual praktizieren: Starker, schwarzer Tee wird in der Tasse über einen großen Brocken Kandiszucker ("Kluntje") gegossen und mit einem Tropfen Sahne garniert. Bloß nicht umrühren, denn erst soll sich der Geschmack der kühlen Sahne entfalten, sich dann mit dem herben Tee-Aroma mischen, gekrönt vom zuckersüßen Nachgeschmack.

Geheimtipps für Teegenießer

Eine Zierde jeder Tea Time ist die Teerose: Eine "Rose", die sich im sprudelnden Wasser zu voller Schönheit entfaltet. Sie ist eine Erfindung aus China. Schwarze und grüne Teeblätter werden dafür zu einer nachgebildeten Knospe zusammengebunden und stilvoll im Glas serviert. Teerosen gibt es in vielen Teefachgeschäften. Ein echter Geheimtipp für Genießer ist weißer Tee, der bei den Chinesen als Kaiser unter den Teesorten gilt. Für ihn werden nur die noch geschlossenen Knospen des Teestrauchs gepflückt. Weißer Tee wirkt blass in der Tasse, entfaltet aber ein besonders feines Aroma.

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