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Mein perfektes Dinner: Kleine Tricks für das perfekte Dinner

Mein perfektes Dinner  

Mit kleinen Tricks das perfekte Dinner zaubern

09.11.2007, 17:10 Uhr | ug

"Mein perfektes Dinner“ kochen Hobbyköche mit Küchenprofis derzeit in sechs Städten Deutschlands. Im Frankfurter KochWerk begrüßen Küchenmeister Steffen Burkhardt und Foodstylistin Monika Schuster die Teilnehmer. „Das was wir hier machen, ist ein erweiterter Kochkurs mit Tipps rund um Tischdeko, Weinkunde und Gastgeber-Knowhow“, sagt Burkhardt. Dass Kochen längst nicht mehr Frauensache ist, zeigt die interessierte Runde. Von den 30 Hobbyköchen sind rund ein Drittel Männer. Alle sind neugierig und gespannt, was sie sich bei den Küchenmeistern abschauen können. „Es geht heute darum, das Essen nicht nur lecker zuzubereiten, sondern auch attraktiv auf den Tisch zu bringen“, erklärt Schuster. Also, was macht das perfekte Dinner nun eigentlich aus? Und wie wird die Suppe besonders aromatisch oder das Fleisch gaumenzart? Hier finden Sie die Tipps der Profis rund ums Kochen und Dekorieren. Klicken Sie sich durch.

Das Vorher ist entscheidend

„Denken Sie daran, es gibt bei jedem Essen ein Vorher, den Anlass selbst und ein Nachher“, erklärt Schuster. „Vor allem die Vorbereitung ist wichtig. Wen lade ich ein, passen die Gäste als Runde zusammen und was gibt es - all dies sollten Sie genau planen.“ Der Tipp der Küchenmeisterin: „Suchen Sie sich ein einfaches Menü aus, verwenden Sie tolle Produkte wie frisches Gemüse und bestes Fleisch. Wenn Sie ein Essen kreativ zubereiten, es gut schmeckt und nett aussieht, haben Sie viel mehr gewonnen als komplizierte Kompositionen zu testen.“ Na dann mal ran an die Töpfe! Doch Halt: „Bevor Sie anfangen, ist es ganz wichtig die Gäste vorher zu fragen: Sind Sie Vegetarier? Gibt es Allergien gegen Nüsse, Gewürze oder andere Kochzutaten?“, rät Schuster. Schließlich sollen alle die Köstlichkeiten genießen können.

Eine Küche, zwei Stunden, drei Gänge

In den nächsten Stunden gehen die 30 Hobbyköche gemeinsam mit den Profis ans Werk. Gezaubert werden soll ein Menü aus drei Gängen. Jeweils eine Gruppe bereitet die Vorspeise, den Hauptgang und das Dessert vor: „Es wäre schön, wenn sich nicht alle Männer auf das Rinderfilet stürzen“, scherzt Küchenmeister Steffen Burkhard. Und so macht sich der Großteil der männlichen Teilnehmer ans Süße und zaubert ein schokoladig-scharfes Dessert. Auch die anderen Gruppen legen los. Schnell krempelt Teilnehmerin Franzi ihrer Mitstreiterin Regina die Ärmel hoch und schneidet Spitzkohl, Karotten und Zwiebeln für die Beilage zum Rinderfilet. Es wird munter geschnippelt, gebrutzelt und gerührt. Die wichtigsten Schritte zu den einzelnen Gängen erklären die Profis allen Teilnehmern: Wieso das Fleisch nicht zu heiß im Ofen braten soll oder wie das Caramel für die Desserts gelingt, ohne zu verbrennen.

Farben und Deko passend zum Menü

Während der Braten in der Röhre steckt und die Suppe köchelt, wird es Zeit sich um das Eindecken und Dekorieren des Tisches zu kümmern. Monika Schuster empfiehlt: „Der Blumenschmuck sollte nicht zu stark riechend, üppig und hoch gewählt sein. Es gibt nichts Schlimmeres und Unkommunikativeres, als seinen Gegenüber vor lauter Deko nicht sehen zu können.“ Und sie zeigt anschließend, dass eine stimmungsvolle Tischdeko nicht teuer und zeitaufwendig sein muss: Teelichter in Butterbrotpapierhülle tauchen den Tisch in warmes Licht, spiralförmige Serviettenringe aus Draht werden selbst gebastelt und mit Apfelscheiben verziert, Blätter, Zierkürbisse und Dahlien sorgen für herbstliche Farben passend zum Menü.

Weine testen und probieren

Und dann wird in Teamarbeit auch schon serviert. Bevor alle die exotische Kürbissuppe, das Rinderfilet mit Rotweinsauce und das sündig-scharfe Schokotörtchen kosten, wird der Wein probiert. Steffen Burkhardt verrät die Faustregel für die Wahl des richtigen Tropfen: „Zu einem leichten Essen passt ein leichter Wein, zu einem schweren Gang gehört ein kräftiger Wein.“ Dann geht es endlich ans Schlemmen – und es schmeckt vorzüglich. Die Vorspeise entführt kulinarisch nach Asien, das Rinderfilet ist genauso zart, wie es sein soll und auch das ofenwarme Schokoladentörtchen mit Chili-Birnen mundet allen.

Zahlreiche Tipps und viel Herzlichkeit

Zwischen dem Probieren tauschen die Kochbegeisterten Rezepte und Tipps aus und bewerten den gemeinsamen Abend: „Es wurde nicht nur erzählt oder gelehrt, sondern wirklich auch lecker gemeinsam gekocht. Und schließlich ist es das gesellschaftliche Miteinander, das ein gelungenes Essen für mich ausmacht“, erzählt Teilnehmerin Regina aus Frankfurt. Doch auch „(M)ein perfektes Dinner“ geht einmal zu Ende. Bevor sich alle mit zufriedenen Gesichtern und gefüllten Mägen verabschieden, erinnert Steffen alle an das Wichtigste: „Neben dem Essen und Trinken zählt beim perfekten Dinner vor allem eins: Die Aufmerksamkeit für Eure Gäste und dass Ihr mit dem Herz bei der Sache seid – dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen!“

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