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Maronen und Esskastanien: Rezepte und Zubereitung

Esskastanien und Maronen  

Erst einschneiden, dann rösten

21.10.2013, 13:33 Uhr | msh

Maronen und Esskastanien: Rezepte und Zubereitung. Köstliche Herbstgenuss: Esskastanien oder Maronen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geröstete Esskastanien oder Maronen sind schnell selbst gemacht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Herbst ist da und bringt neben buntgefärbten Blättern und kühlerem Wetter auch kulinarische Leckereien mit: Die Esskastanien oder Maronen werden jetzt reif und fallen eingepackt in ihre stachelige Haut von den Bäumen. Doch wer sich darauf beschränkt "heiße Maroni" schon fertig geröstet an einem Stand zu kaufen, verpasst etwas. Esskastanien sind gesund, nahrhaft und einfach selbst zuzubereiten. Sie schmecken pikant als Suppe oder Füllung herbstlicher Fleischgerichte, auch für Desserts kann man sie verwenden. Werden Sie zum Maronenkoch - mit unseren Tipps und Rezepten.

Nur glänzende Maronen schmecken

Haben Sie Weinberge in Ihrer Nähe? Dann sind die Esskastanienbäume meist auch nicht weit und sie können sich selbst mit den Nüssen eindecken. Aber auch auf dem Markt oder im Supermarkt kann man sie bekommen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Maronen fest sind und keine Wurmlöcher haben. Frische Maronen erkennt man an einer glatt glänzenden Schale. Ist die Schale matt und stumpf, sind die Kastanien meist schon eingetrocknet und alt.

Achtung: Explosionsgefahr!

Die bekannteste und auch beliebteste Zubereitungsmethode ist das Rösten von Esskastanien. Dazu werden die Schalen der Kastanien an der spitz zulaufenden Seite kreuzweise eingeschnitten und dann auf einem mit Wasser bespritzten Backblech bei 200 Grad erhitzt, bis die Schalen aufplatzen. Nach nur 15 Minuten sind sie fertig. Maronen können auch in einer Pfanne geröstet werden. Achtung: Das mühsame Einschneiden der Maronen muss sein! Werden sie nicht eingeschnitten, dehnen sich die Nüsse explosionsartig aus und die Schalen fliegen dem Koch "um die Ohren".

Kochen und einfrieren

Wenn Sie die Maronen als Füllung oder Beilage für Gänse, Puten oder andere Fleischgerichte verwenden möchten, können Sie die eingeschnittenen Esskastanien auch kochen. Dabei werden sie allerdings nicht ganz so süß wie es beim Rösten der Fall ist. Beim Schälen sollte man immer auch die innere, braune Haut entfernen, da sie sehr bitter und trocken schmeckt. Für eine Füllung können Sie aber auch fertig gekochte Maronen aus dem Supermarkt verwenden. Esskastanien lassen sich auch einfrieren. Dazu die Früchte am besten zuvor kochen und aus der Schale befreien.

Gesund knabbern

Maronen sind ein leckerer und gesunder Knabberspaß: Sie sind fett- und kalorienarm und enthalten genauso viel Vitamin C wie Mandarinen. In 100 Gramm stecken 30 Milligramm des Vitamins. Außerdem liefern sie B-Vitamine, Vitamin E, Kalium, Magnesium und Phosphor. Wem die gerösteten Nüsse zu trocken sind, der kann sie noch warm mit Butter und Salz genießen. Auch als Zugabe zu Pasta eigenen sie sich prima. Dazu die kleingeschnittenen Maronen in etwas Öl anbraten und mit frisch geriebenem Parmesan zu den gekochten Nudeln genießen.

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