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Hefeteig: So gelingt der Hefezopf


So gelingt der Hefekuchen

msh

17.05.2010Lesedauer: 2 Min.
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Der Mandelzopf ist nicht nur in Bayern beliebt.
Der Mandelzopf ist nicht nur in Bayern beliebt. (Quelle: KOMET Verlag GmbH)
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Ein Hefeteig ist die Grundlage für viele köstliche Kuchen. Außer für Hefezöpfe aller Art - mit Rosinen, gefüllt mit Nüssen oder Mohn - ist er auch für Streuselkuchen und Apfel- oder Zwetschgenkuchen die absolute Nummer Eins. Für Backprofis ist ein Hefeteig meist ganz leicht herzustellen. Anfänger können beim Zubereiten aber einige Fehler machen. Mit Geduld und unseren Tipps, steht dem Gelingen des Hefegebäcks zukünftig nichts mehr im Wege.

Die richtige Temperatur

Grundlage für einen Hefekuchen ist ein süßer Hefeteig aus Mehl, Hefe, Milch, Butter, Zucker, Salz und eventuell Eiern. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, deshalb nimmt man die Butter und die Eier am besten schon eine Stunde vor dem Rühren des Teigs aus dem Kühlschrank. Für Hefekuchen kann man frische Hefe oder Trockenhefe benutzen. Das Backen mit Trockenhefe erfordert keine besonderen Vorarbeiten, man kann sie einfach mit dem Mehl mischen. Frische Hefe muss mit lauwarmer Milch angerührt werden.

Auf die Reihenfolge kommt es an

Diesen "Vorteig" lässt man dann zehn Minuten bei Zimmertemperatur stehen, dann mischt man ihn mit dem Mehl. Die übrigen Zutaten - speziell Salz und Fett - werden zuletzt mit dem Teig verrührt. Dafür nimmt man zuerst die Küchenmaschine mit Knethaken oder einen Kochlöffel. Dann wird der Teig mit den Händen auf dem Tisch geknetet, bis er schön geschmeidig ist und Blasen wirft.

Geduld ist alles

Vor dem Backen muss der Hefeteig unbedingt ausreichend ruhen. Dabei werden die Hefepilze aktiv. Der Teig geht auf. Zum Gehen braucht ein Hefeteig Zeit und die richtige Außentemperatur. Wird es der Hefe zu warm (über 40 Grad Celsius) stirbt sie ab, wird es ihr zu kalt, stellt sie ihr Wachstum ein. Am besten stellt man den Teig an einen warmen Ort - zum Beispiel an die Heizung oder in den angewärmten Backofen - und lässt ihn dort auf die doppelte Größe gehen.

Erst flechten, dann wieder ruhen

Je nach Backwerk wird der Hefeteig noch in die richtig Form gebracht. Ein Hefezopf wird im einfachsten Fall aus drei Strängen geflochten. Dafür wird der Teig noch mal kurz durchgeknetet, danach in drei gleiche Stücke geteilt und zu Strängen gerollt. Den geflochtenen Zopf oder Kranz lässt man dann noch mal gehen, bis er um etwa ein Drittel größer geworden ist. Nach der zweiten Gehzeit kommt der Kuchen dann sofort in den vorgeheizten Backofen. Wer mag kann den Teig noch mit Milch bestreichen, dann wird er beim Backen schön braun. Hefeteig lässt sich durch Zugabe von weiteren Zutaten wie Rosinen, Gewürzen oder Schokolade vielfältig variieren. Auch Füllungen aus Nüssen oder Mohn schmecken lecker.

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