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Lebensmittel: Wurst nicht in Alufolie einpacken


Warum die Wurst nicht in Alufolie gehört

jlu

17.09.2010Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Lebensmittel richtig verpacken.
Wurst zum Aufbewahren nicht in Alufolie verpacken. (Quelle: imago)
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Vom Mittagessen sind noch Nudeln übrig und auch zum Abendessen gab es zu viel Salat, Brot, Aufschnitt und Käse. Wie gut, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Essensreste zu verpacken. Doch worin sind die Lebensmittel am besten aufgehoben: in Alufolie, Kunststoffboxen oder Frischhaltefolie? Oder ist es vielleicht sogar egal, worin man Salami und Co. aufbewahrt? Wir haben bei einem Experten für Lebensmittelverpackungen nachgefragt.

Aus der Verpackung darf nichts tropfen

Das Einpacken von Lebensmitteln dient vor allem einem Zweck: dem Schutz der Speise, zum Beispiel vor Bakterien. Wichtig ist aber auch der sogenannte Convenience-Aspekt: "Das Verpacken und spätere Öffnen sollten schnell gehen und einfach sein", erklärt Rainer Brandt, Professor für Lebensmittelverpackungstechnologie an der Fachhochschule Hannover. Das richtige Material verhindert zudem, dass sich die Aromen stark riechender Nahrungsmittel wie Zwiebeln oder Käse ausbreiten.

Wurst kann Alufolie zerfressen

Wer solche duftenden Speisen einpacken will, sollte zu Alufolie greifen. Denn die Metallfolie ist das dickste und undurchlässigste Verpackungsmaterial für zuhause. Deshalb hat sie auch die höchste Sperrfunktion gegen Sauerstoff. "Das ist wichtig, weil viele Lebensmittel unter Sauerstoffeinfluss nach und nach Aromen verlieren und dann anders schmecken oder Form und Farbe ändern", weiß Brandt. Hinzu kommt, dass das Gas die Ausbreitung von Schimmelpilzen und anderen Keimen begünstigt. Zum Einpacken von Wurst, Salat oder Zitrusfrüchten ist das Metall allerdings ungeeignet. Der Grund ist der hohe Säure- beziehungsweise Salzgehalt: Er frisst kleine Löcher in die Alufolie. Die eingepackte Speise ist jetzt nicht mehr geschützt, kann schimmeln und sich unappetitlich färben.

Frischhaltefolie reicht oft aus

In den meisten Fällen ist Alufolie nicht nötig. "Für 90 Prozent der Anwendungen reicht Frischhaltefolie", sagt Brandt. Mit ihr kann man sowohl Wurst, Käse und aufgeschnittenes Obst umwickeln, als auch Speisereste auf Tellern oder in Schüsseln abdecken. Ihr größter Vorteil: Sie ist günstiger und umweltfreundlicher als Alufolie. Ihr größter Nachteil: Sie lässt Sauerstoff und Gerüche durch, denn Kunststoff hat im Vergleich zu Aluminium eine mehr als 1000-fach niedrigere Sperre. Dies kann den Speisen allerdings erst schaden, wenn sie länger als zwei bis drei Tage aufbewahrt werden.

Käse und Wurst können in Boxen feucht werden

Das gilt übrigens auch für Kunststoffbehälter. Empfehlenswert sind die Boxen vor allem für Wurst- und Käsescheiben oder flüssige Speisen. Besonders praktisch ist, dass man sie mehrmals verwenden kann. Ein Manko: In den Behältern bildet sich schnell Wasser, Schinken und Co. werden feucht und sehen nicht mehr appetitlich aus. Den Grund kennt der Verpackungsexperte: "Die Lebensmittel atmen weiter, dabei entsteht unter anderem Wasser. Da es aus der Box nicht entweichen kann, setzt es sich am Boden ab." Gesundheitsschädlich ist das Wasser nicht - vorausgesetzt, die Speisen liegen nicht zu lange darin. Ansonsten drohen Schimmel und Bakterienvermehrung.

Brot gehört nicht in den Kühlschrank

Doch es gibt auch Nahrungsmittel, die man nicht einpacken sollte - zum Beispiel Brot oder Kuchen. Wer die Backwaren verpackt im Kühlschrank verstaut muss damit rechnen, dass sie Wasser verlieren und schlabberig werden. Deshalb ist es besser, Brot außerhalb in einem speziellen Brotkorb aufbewahrt werden. Dass Wasser entweichen kann ist auch für Salat und Gemüse wichtig, denn nur dann bleiben sie einigermaßen frisch und knackig.

Generell gilt: Auf keinen Fall auf das Einpacken verzichten, sonst verderben die Lebensmittel. "Am besten ist eine Mischung der verschiedenen Verpackungsarten, je nachdem, was man einpacken will", empfiehlt Brandt.

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