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Trüffel - schwarzes Gold

Schwarzes Gold in der Provence

25.11.2013, 08:34 Uhr | dpa

Trüffel - schwarzes Gold. Für viele Feinschmecker sind Trüffel eine Köstlichkeit. (Quelle: dpa/Monique Wüstenhagen)

Für viele Feinschmecker sind Trüffel eine Köstlichkeit. (Quelle: Monique Wüstenhagen/dpa)

Für viele Feinschmecker sind Trüffel eine Köstlichkeit. "Schwarzes Gold" heißen sie, weil sich damit einiges Geld machen lässt. Käufer und Verkäufer treffen sich ab Ende November in der Provence. Das ist oft ein Ereignis, bei dem sich schon das Zugucken lohnt.

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In der Provence öffnen die Trüffelmärkte. In Aups beispielsweise, das als die Trüffelhauptstadt Frankreichs gilt, bieten die lokalen Trüffelproduzenten vom 28. November bis Februar jeden Donnerstag ihre frische Ware an. Der Trüffelmarkt in Aups im Norden des Departments Var ist der drittgrößte Frankreichs, wie die Tourismusvertretung der Region mitteilt. Der vierte Sonntag im Januar - diesmal am 26. - ist traditionell der Tag des schwarzen Trüffels.

Hundenase sucht "schwarzes Gold"

Dann gibt es neben einem Trüffelmarkt auch einen Wettbewerb, bei dem Trüffelhunde nach dem "schwarzen Gold" suchen sowie Ausstellungen rund um den Trüffel. Die Küchenchefs der Restaurants in Aups lassen sich außerdem etliche Zubereitungsvariationen einfallen. Und neben Trüffeln lassen sich bei beim "Grande journée de la truffe" auch einige andere Spezialitäten der Provence probieren.

Anders als der Name vermuten lässt, kommen die schwarzen Périgord-Trüffel aus dem Südosten Frankreichs, vor allem aus dem Department Vaucluse. Dort werden 70 Prozent der gesamten französischen Produktion umgeschlagen. Zu den wichtigsten Trüffelmärkten dort gehören der Samstagsmarkt in Richerenches und der Freitagsmarkt von Carpentras. Beide sind von Mitte November bis März geöffnet.

Gläubige Trüffelliebhaber

Eine Alternative ist nach Angaben der Tourismusorganisation der Trüffelmarkt von Ménerbes am 29. Dezember: Dort sind weniger die großen Händler zu finden, als kleinere Anbieter und Liebhaber, die Trüffel für ihre Terrine oder ihr Rührei suchen. Seit rund einem Vierteljahrhundert gibt es einen besonderen Gottesdienst für Trüffelsucher in Richerendes. Der nächste ist am Sonntag, 19. Januar. Trüffelsucher spenden dann üblicherweise einen besonders guten Fund für den Klingelbeutel - der Pfarrer hat dann eine Zeit lang ausgesorgt:

um die vier Kilogramm Trüffel kommen dabei zusammen.
Bei einem durchschnittlichen Preis von 180 Euro bis zu 600 Euro pro Kilogramm (je nach Qualität und Ertrag der Ernte), kommt so einiges zusammen.

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