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Sake: Traditionelles Getränk aus Wasser und Reis

"Getränk der Götter"  

Sake: Traditionelles Getränk aus Wasser und Reis

24.01.2014, 10:00 Uhr | nz (CF)

Sake und die japanische Küche – das gehört einfach zusammen. Der traditionelle Reiswein wird im Land der aufgehenden Sonne und mittlerweile auch in allen Teilen der Welt pur oder als Cocktail serviert genossen. Hier erfahren Sie mehr zum "Getränk der Götter".

Sake: Eine traditionsreiches Getränk

Die Quellen dazu, seit wann Sake in Japan hergestellt wird, sind nicht besonders zuverlässig. Vermutungen zufolge begann die Herstellung analog mit der Einführung des Nassreisanbaus im 3. Jahrhundert v. Chr.. Überlieferungen sagen, dass der Reis damals von Mädchen zerkaut und anschließend in Gefäße gespuckt wurde, um dort zu vergären. Spätestens seit dem 5. Jahrhundert wurde dieses Vorgehen dann mit der Verwendung von Pilzkulturen überflüssig.

In der japanischen Geschichte tauchte Sake auffällig häufig in Verbindung mit diversen Trinkspielen auf – etliche Dichter, darunter Manyoshu, Matsuo Basho und Kobayashi Issa, erwähnten den Reiswein in ihren Werken. Die Herstellung von Sake erinnert mehr an das Brauen von Bier als die Herstellung von Wein, da der Zucker vor dem Brauen erst noch erschlossen werden muss. Reiswein hat zudem einen höheren Alkoholgehalt als der Wein aus Weintrauben. Die meisten Varianten schwanken zwischen 15 und 20 Volumenprozent Alkohol. Chinesische Varianten haben bis zu 40 Volumenprozent.

Japanische Küche: Sake ist ein fester Bestandteil

Die japanische Küche legt sehr viel Wert auf das Servieren beziehungsweise Darreichen von Speisen und Getränken. So wird Sake auch traditionell als typische Weihegabe im Rahmen der Riten des japanischen Shinto genutzt.

Sake kann sowohl kalt als auch heiß serviert werden, wobei hochwertiger Reiswein in der Regel ausschließlich kalt auf den Tisch kommt. Das Getränk wird in kleinen Schalen getrunken, die oftmals reich verziert sind. Die Qualität von Sake ist unter anderem von der Lagerung und vom Polieren abhängig. Das Polieren bezieht sich auf das Abtragen der äußeren Kleieschichten der Reiskörner. Sehr gute Reisweine verlieren beim Polieren bis zu 50 Prozent ihres Volumens – je höher die Polierung, desto hochwertiger ist der Sake.

Die japanische Küche verwendet Sake als Aperitif, Digestif sowie während einer Mahlzeit. Auch Marinaden oder Soßen können mit dem Reiswein hergestellt werden. Noch nicht vollständig vergorener Sake wird Amazake genannt. Ungefilterter Reiswein heißt Nigori.

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