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Grillen: Wir erklären, was grillen von Barbecue unterescheidet

Kochlexikon  

Grillen

10.08.2016, 10:02 Uhr | rk (CF)

Grillen: Wir erklären, was grillen von Barbecue unterescheidet. Beim Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle und ist hohen Temperaturen ausgesetzt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle und ist hohen Temperaturen ausgesetzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine beliebte Garmethode von rohen Lebensmitteln wie Fleisch oder Gemüse ist das Grillen. Grundlagen zur Technik, Anwendungsbeispiele und Weiteres lesen Sie im Folgenden.

Garen mit Strahlungshitze

Als Grillen wird das Garen von Lebensmitteln durch Wärmestrahlung bezeichnet. Unter anderem Holzkohle, Gas oder Strom produzieren die Strahlungshitze. Statt mit direkter Wärmezufuhr wie in der Pfanne gart das Gargut in einem Grill ohne unmittelbaren Kontakt zur Wärmequelle. Dabei ist zwischen direkter und indirekter Hitze zu unterscheiden. Bei direkter Hitze liegt das Grillgut über der Hitzequelle und ist hohen Temperaturen ausgesetzt. Wenn sich das Fleisch oder Gemüse hingegen nicht direkt über der Glut befindet, handelt es sich um indirektes Grillen. Diese Garmethode gilt als schonender. Gegrillte Esswaren erhalten ein charakteristisches Grillaroma. Als Grillgut finden in erster Linie Fleisch, aber auch verschiedene Gemüsesorten und festerer Käse wie Halloumi Verwendung.

Direkt und indirekt: Welche Lebensmittel wie grillen?

Je nach Grillgut und der persönlichen Vorliebe können die Grillzeiten stark variieren. Dünne Fleischstücke wie Koteletts und Filets, aber auch Gemüse und Fisch werden besser kurz unter Wenden bei direkter Hitze gegrillt. Auf Holzspieße aufgereiht lassen sich Gemüse und Fleisch gut kombinieren. Eine schöne Kruste bildet sich bei Temperaturen um 250 Grad. Dickere Stücke können leicht verbrennen und sollten daher bei indirekter Hitze garen.

Um die Lebensmittel vor der Austrocknung zu schützen und zu würzen, ist das Einlegen in einer Marinade aus Öl und Kräutern möglich. Damit das Grillgut nicht tropft oder durch den Grill rutscht, kann es in Grillschalen aus Aluminium platziert werden.

Sonderfall Barbecue

Eine besondere Form des Grillens ist das Barbecue. Anders als beim regulären Grillen gart das Fleisch hier nicht direkt über der Glut, sondern in heißem Rauch. Dabei schmort das Fleisch geschlossen wie in einem Backofen. Da die Temperaturen beim Barbecue wesentlich niedriger sind als beim normalen Grillen, kann das Garen viele Stunden dauern. Die Barbecuemethode eignet sich besonders, wenn große Fleischstücke wie ein Braten oder ein Truthahn gegart werden sollen. Sie ist vor allem in den USA weit verbreitet.

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