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Bier selber brauen und Co: Das sind die Biertrends 2016

Bier selbst brauen und Co.  

Das sind die Biertrends 2016

10.08.2016, 13:09 Uhr | nd

Bier selber brauen und Co: Das sind die Biertrends 2016. Bier gibt es in unzähligen Sorten und Formen - dennoch gehen engagierten Braumeistern nie die Ideen aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bier gibt es in unzähligen Sorten und Formen - dennoch gehen engagierten Braumeistern nie die Ideen aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Obwohl uralt und im Grundrezept so simpel, ist Bier alles andere als ein langweiliges Getränk. Auch im Jahr 2016 gehen engagierten Braumeistern noch nicht die Ideen aus. Vom selber brauen bis zum edlen Biertasting - diese Trends mischen den Markt gehörig auf.

1. Bier selber brauen: Lieblingsbier einfach selbstgemacht

Schon seit einigen Jahren wird vor allem ein Trend immer beliebter: Wer beim Supermarkt-Bier die Abwechslung vermisst oder sich schlicht als enthusiastischer Bier-Genießer versteht, der braut sich den Gerstensaft einfach selbst. So entstehen Pils, Weizen und Co. immer öfter im heimischen Hobbykeller. Familie und Freunde dürfen die ganz persönliche Kreation dann natürlich ausgiebig verkosten. Bis zu 200 Liter jährlich dürfen steuerfrei hergestellt werden.

Bier selber brauen ist ja auch kein Hexenwerk: Ganz nach dem deutschen Reinheitsgebot werden als Zutaten nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser benötigt. Zwar gibt es auf dem Weg zum fertig gebrauten Bier eine Vielzahl an kleinteiligen Arbeitsschritten zu beachten - prinzipiell lässt sich der Brauprozess aber einfach zuhause durchführen. Zusätzlich zu den Zutaten benötigen Sie noch einige Utensilien wie ein Gärfass oder eine Bierspindel damit das Eigengebräu auch genießbar wird. Eine umfangreichere Anleitung zum Bierbrauen finden Sie hier.

2. Craft Beer: Aromatische Edelbiere weiter im Trend

Wenn das Bier nach frischen Beeren, Kräutern oder Schokolade schmeckt - Craft Beer ist aus der deutschen Bierkultur nicht mehr wegzudenken. Experten sehen in dem Kult um die hochwertigen Biere den Grund, warum hierzulande die Anzahl der Brauereien in den letzten Jahren wieder deutlich gestiegen ist. Aber was macht ein Craft Beer eigentlich aus? Ganz pragmatisch lässt sich der Begriff als "handwerklich hergestelltes Bier" übersetzen.

Craft Beer bezeichnet Biere, die mit höchster Sorgfalt von kleineren, meist unabhängigen Brauereien hergestellt werden. Dabei gilt es sich durch außergewöhnliche Aromen und eine exklusive Aufmachung vom gängigen Massenbier abzuheben. Der Trend stammt ursprünglich aus den "Microbreweries" der USA und hat es vor einigen Jahren auch nach Deutschland geschafft. Heute gibt es eine riesige Auswahl an aromatischen Bieren, die von vielen Genießern auch regelmäßig aus dem Ausland importiert werden. Hierzulande wird Craft Beer nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt - allein durch die Zusammensetzung von Hefe, Malz und Hopfen lassen sich unzählige Geschmacksrichtungen entwickeln.

3. Fruchtbier: Ungewöhnliche Biere aus Belgien

Im Zuge des Craft Beer-Trends öffnen sich die Geschmäcker der Bierliebhaber zunehmend auch ungewöhnlicheren Kreationen und Mischgetränken. Dazu gehören auch die Fruchtbiere, also Biere denen während des Brauprozesses Fruchtaroma und Fruchtzucker beigefügt wird. So entstehen ungewohnte Getränke, die auch sehr gut zu vielen Speisen passen.

Viele der süßen Bierkreationen stammen dabei aus Belgien. Dort hat vor allem das "Kriek", ein Fruchtbier mit Kirschsaft, eine lange Tradition. Aber auch die Aromen von Erdbeeren, Äpfeln, Trauben oder Ingwer finden in den vielen Sorten des Fruchtbiers Platz. Aufgrund des Reinheitsgebots ist die Herstellung von Fruchtbier in Deutschland zwar nicht gängig - oftmals lassen sich aber auch fruchtige Noten im bereits erwähnten Craft Beer feststellen.

4. Bierverbrauch pro Kopf: Spezialitäten machen dem Pils Konkurrenz

Neben dem Selber brauen und exotischen Biertrends tut sich auch viel im altbekannten Markt. Zwar ist laut einer Umfrage des Instituts "Nielsen" das Pilsbier mit circa 54 Prozent des Gesamtumsatzes noch immer Deutschlands beliebtestes Bier. Dieser Wert stagniert jedoch schon seit einigen Jahren. Helles Bier hingegen gehört zu den Aufsteigern der Branche: Es konnte im vergangenen Jahr ein Absatzplus von über zehn Prozent verzeichnen. 

Auch Bierspezialitäten, dazu gehören etwa Keller- oder Landbier, konnten im Umsatz um vier Prozent wachsen. Die bunte Vielfalt im Markt um den begehrten Gerstensaft scheint sich also auch wirtschaftlich auszuzahlen. Nicht zuletzt profitiert davon auch ein jeder Bier-Fan: Mit jeder neuen Sorte wächst das ohnehin gigantische Angebot. Und auch wenn nicht jede Sorte auf Anhieb mundet: Zum Langweiler mutiert das beliebte Getränk auf jeden Fall nicht.

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