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Rezeptideen an Heiligabend: Diese Gerichte sind perfekt fürs Weihnachtsmenü

Ohne großen Aufwand  

Diese Gerichte sind perfekt fürs Weihnachtsmenü

24.12.2018, 12:47 Uhr | Sabine Meuter, dpa-tmn, sah, t-online.de

Rezeptideen an Heiligabend: Diese Gerichte sind perfekt fürs Weihnachtsmenü . Weihnachtsmenü: Den Klassiker am Weihnachtsabend, Kartoffelsalat, können Sie schon zwei Tage vorher zubereiten. (Quelle: Getty Images/phbcz)

Weihnachtsmenü: Den Klassiker am Weihnachtsabend, Kartoffelsalat, können Sie schon zwei Tage vorher zubereiten. (Quelle: phbcz/Getty Images)

An Heiligabend haben viele weder Lust noch Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen und zu kochen. Schmecken soll es aber trotzdem. Gut, dass es auch ohne großen Aufwand geht – wenn die Vorbereitung stimmt.

Wer für Weihnachten die Menüplanung macht, braucht starke Nerven und ein Talent zum Organisieren. Die Überlegungen laufen etwa wie folgt ab: Ein Allerweltsessen soll es nicht sein. Alles, was stundenlang im Topf kochen muss, fällt ebenfalls weg. Es muss dem Anlass angemessen sein und trotzdem schnell gehen. Unmöglich? Nein. Denn oft lassen sich selbst aufwendige Weihnachtsklassiker vorbereiten – und sind dann an Heiligabend ruckzuck fertig.

Vorspeisen für das Weihnachtsmenü

Suppe: Als Vorspeise zum meist üppigen Weihnachtsmenü eignen sich leichte Gerichte. (Quelle: Getty Images/vanillla)Suppe: Als Vorspeise zum meist üppigen Weihnachtsmenü eignen sich leichte Gerichte. (Quelle: vanillla/Getty Images)

Blattsalate oder Suppen als Vorspeise sind gute Optionen für den Start des Weihnachtsessens. Probieren Sie doch mal etwas Neues aus: eine Möhren-Ingwer-Suppe mit Garnelen oder einen Linsensalat mit Äpfeln, dazu eine kleine Portion gratinierter Lachs – fertig. 

Hier finden Sie weitere Rezeptideen für Suppen oder die Zubereitung von Salaten.

Kartoffelsalat mit Würstchen

Klassisches Weihnachtsessen: Bei vielen kommt traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch. (Quelle: Getty Images/vertmedia)Klassisches Weihnachtsessen: Bei vielen kommt traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch. (Quelle: vertmedia/Getty Images)

Das Gericht gilt als der Klassiker schlechthin. Damit der Salat gut durchgezogen ist, sollten Sie ihn zwei Tage im Voraus zubereiten. Dann schmeckt er am besten. Um dem Salat mehr Biss zu geben, können Sie kurz vor dem Servieren noch frische Paprikawürfel unterrühren.

Der Salat kann zudem mit Gurkenscheiben oder etwas ausgelassenem Speck angereichert werden. Eine weitere Alternative: Unmittelbar, bevor der Salat serviert wird, hebt man viele frische Kräuter unter. Damit die Würstchen möglichst knackig auf dem Teller liegen, sollten sie auf dem Herd in nicht zu heißem Wasser circa fünf bis sieben Minuten gegart werden. Kocht das Wasser, dann platzen die Würstchen auf.

Zahlreiche Rezepte für Kartoffelsalat mit und ohne Mayonnaise, finden Sie hier.

Weihnachtskarpfen oder Forelle

Festtafel: Auch Fisch essen viele an Weihnachten. (Quelle: Getty Images/gpointstudio)Festtafel: Auch Fisch essen viele an Weihnachten. (Quelle: gpointstudio/Getty Images)

Oft wird er als "Karpfen blau" mit Salzkartoffeln und Meerrettichsauce serviert. Alternativ können Sie den Fisch in Stücke schneiden, panieren und braten. Der frische Fisch muss vor dem Zubereiten sorgfältig geschuppt und geputzt werden. Wenn es schneller gehen soll, können Sie auch eine Forelle in Alufolie zubereiten.

Dieses Gericht lässt sich gut vorbereiten: Verschiedene frische Gemüsesorten schon am Vormittag kleinschneiden, anbraten und würzen, auf Backpapier eine mit Zitronensaft und Worcestersauce beträufelte Forelle geben, das Gemüse in den Forellenbauch und über den Fisch geben, alles mit Wein beträufeln und das Backpapier verschließen. Am Abend wird dann ein Blech mit den Forellen-Paketen bei 140 Grad für 20 Minuten in den Ofen geschoben – und fertig ist das Essen.

Hier finden Sie ein Rezept für Bachforelle mit Trauben und Mandeln.

Suppe

Gulaschsuppe: Mit weihnachtlichen Gewürzen können Sie dieses deftige Gericht je nach Belieben abändern. (Quelle: Getty Images/kabVisio)Gulaschsuppe: Mit weihnachtlichen Gewürzen können Sie dieses deftige Gericht je nach Belieben abändern. (Quelle: kabVisio/Getty Images)

Viele mögen an Heiligabend eine deftige Suppe – als Ausgleich fürs vorherige Plätzchen- und Stollenessen. Schon einige Tage vor Weihnachten lässt sich zum Beispiel prima eine Gulaschsuppe kochen – sie muss dann am Abend nur noch aufgewärmt werden. Dazu passt frisches Brot. Verfeinert werden kann die Suppe dann je nach Geschmack mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Sternanis und Kardamom.

Hier finden Sie ein Rezept für Gulaschsuppe.

Wer es lieber frisch mag, kann an Heiligabend kurz vor dem Essen auch fix eine Fischsuppe zubereiten. Dafür werden Lauch und Champignons kleingeschnitten, in Butter angedünstet und mit Weißwein abgelöscht. Anschließend kommen Sahne und Fischfond hinzu. In diese Brühe kommen nun Streifen von Fischfilet, die bei schwacher Hitze vier Minuten ziehen.

Fondue

Fondue: Gesellig wird das Weihnachtsessen, wenn Sie sich für das Essen am Spieß entscheiden. (Quelle: Getty Images/donstock)Fondue: Gesellig wird das Weihnachtsessen, wenn Sie sich für das Essen am Spieß entscheiden. (Quelle: donstock/Getty Images)

Statt purem Fett kann im Fonduetopf auch mal Gemüse- oder Hühnerbrühe sein. Der Vorteil: Mit der Brühe wird das Essen bekömmlicher und kalorienärmer. Sie kann je nach Geschmack mit Curry, Safran oder Chili-Knoblauch abgeschmeckt werden.

In die Fondue-Brühe können Fischstücke, Muscheln, Garnelen oder Fleischwürfel getunkt werden. Zum Essen stehen vorbereitete Dips parat, etwa ein Weihnachtschutney. Dafür werden 450 Gramm Äpfel mit 150 Milliliter Essig, zwei Esslöffeln Lebkuchengewürz, Zimt und Orangenschale sowie 500 Gramm getrocknetem Obst zum Kochen gebracht. Die Masse köchelt 45 Minuten vor sich hin. Damit das Chutney gut durchgezogen ist, kann man es schon im November ansetzen.

Leckere Rezepte und Beilagen für Fleisch- und Käsefondue finden Sie hier.

Gänsebraten

Nicht unbedingt ein Gericht, bei dem man an schnelle Zubereitung denkt. Doch auch hier ist Vorbereitung alles. Damit die Gans schön saftig ist, sollten Sie lieber auf ein frisches Exemplar setzen. Tiefgefrorene Produkte haben den Nachteil, dass sie nach dem Zubereiten trocken sind.

Traditionell wird die Gans mit Äpfeln und Speck gewürzt. Am besten kauft man eine frische Gans, tiefgefrorene werden schnell trocken.  (Quelle: dpa/tmn/Tobias Hase)Traditionell wird die Gans mit Äpfeln und Speck gewürzt. Am besten kauft man eine frische Gans, tiefgefrorene werden schnell trocken. (Quelle: Tobias Hase/dpa/tmn)

Traditionell wird die Gans mit Äpfeln, Speck und Gewürzen gefüllt. Alternativ können Sie sie auf asiatische Art zubereiten. Dafür wird sie innen und außen mit dem Fünf-Gewürz-Pulver eingerieben. Gefüllt werden kann sie mit Äpfeln, Sellerie und Karotten, die angebraten und mit Chili und Ingwer abgeschmeckt werden. Die Gans kann schon am Vortag im Ofen schmoren. Wenn sie gar ist, wird sie zerteilt und mit Folie abgedeckt. Vor dem Essen schieben Sie das Fleisch einfach auf einem Blech in den 180 Grad warmen Ofen.


Nachtisch für das Weihnachtsmenü

Fruchtig-süß mit leckerem Kern: Der Bratapfel kommt ohne schrumplige Haut aus und wird mit einer Zimt-Zucker-Mischung sowie gehackten Nüssen garniert. (Quelle: Doreen Hassek/dekoreen.blogspot.de/dpa-tmn)Fruchtig-süß mit leckerem Kern: Der Bratapfel kommt ohne schrumplige Haut aus und wird mit einer Zimt-Zucker-Mischung sowie gehackten Nüssen garniert. (Quelle: Doreen Hassek/dekoreen.blogspot.de/dpa-tmn)

Als Dessert können Sie an Weihnachten zum Beispiel einen knusprigen Bratapfel mit Marzipankern servieren. Dafür benötigen Sie folgende Zutaten für vier Personen:

  • 4 Äpfel
  • 50 Gramm Marzipan
  • 1 Esslöffel Puderzucker
  • 50 Gramm flüssige Butter
  • 2 Esslöffel Semmelmehl
  • 2 Esslöffel Zucker
  • Zimt
  • 2 Esslöffel gehackte Walnusskerne
  • 4 halbe Walnusskerne

Zubereitung:

1. Schälen Sie die Äpfel und entfernen Sie das Gehäuse mit einem Ausstecher.
2. Verkneten Sie das Marzipan mit dem Puderzucker, formen Sie es zu vier Rollen und befüllen Sie die Äpfel damit.
3. Vermischen Sie nun Zucker, Zimt und Semmelmehl gut, bestreichen Sie den Apfel mit der flüssigen Butter und wälzen Sie ihn in dem Gemisch, bis die ganze Oberfläche gut damit bedeckt ist.
4. Vermengen Sie die restliche Butter mit dem übrigen Zucker-Zimt-Semmelmehl-Gemisch und den gehackten Nüssen und geben Sie sie als kleine Deckel auf die Äpfel.
5. Setzen Sie die vier Äpfel in eine Auflaufform und braten Sie sie 30 Minuten bei 200 Grad Ober-und Unterhitze im Ofen. 
6. Setzen Sie danach zur Verzierung jeweils einen halben Walnusskern auf den Apfel und servieren Sie das Ganze mit einer Kugel Vanilleeis.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen

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