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Anteil der Mehrwegflaschen sinkt auf neuen Tiefstand

Umweltschutz  

Anteil der Mehrwegflaschen sinkt auf neuen Tiefstand

13.09.2018, 13:54 Uhr | dpa

Anteil der Mehrwegflaschen sinkt auf neuen Tiefstand. Plastikflaschen: Im Handel gibt es Mehrweg- und Einweg-Plastikflaschen. Erstere sollten Verbraucher der Umwelt zuliebe vorziehen. (Quelle: dpa/Ina Fassbender)

Plastikflaschen: Im Handel gibt es Mehrweg- und Einweg-Plastikflaschen. Erstere sollten Verbraucher der Umwelt zuliebe vorziehen. (Quelle: Ina Fassbender/dpa)

Der Anteil von Mehrwegflaschen und anderer umweltfreundlicher Verpackungen für Getränke geht weiter zurück. 2016 gab es laut dem Umweltbundesamt so wenige pfandpflichtige Getränke wie nie zuvor.

Getränke werden immer seltener in Mehrwegflaschen angeboten. Ihr Anteil an Verpackungen geht zurück. Mit 44,2 Prozent sei 2016 ein neuer Tiefstand bei den pfandpflichtigen Getränken erreicht worden, teilt das Umweltbundesamt (UBA) mit. Das waren nochmals 1,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor. Das Ziel sind eigentlich 80 Prozent.

Das UBA hat die Getränkeabfüllung von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung auswerten lassen. 42,8 Prozent landen in Mehrwegflaschen, 1,4 Prozent in ökologisch vorteilhaften Einwegverpackungen, also Getränkekartons und bestimmte -beutel.

Über 52 Prozent der Getränke werden in Einweg-Plastikflaschen angeboten

Mehrweg-Glasflaschen hatten 2016 einen Marktanteil von 29,2 Prozent, Mehrweg-Kunststoffflaschen 13,6 Prozent. Der Anteil von Getränkekartons stieg auf 1,1 Prozent. Mit 52,2 Prozent werden aber die meisten Getränke in Einweg-Plastikflaschen abgefüllt. Dosen machten 3,2 Prozent aus – Grund dafür ist, dass das Abfüllvolumen um 13,4 Prozent stieg. Pfandpflichtig sind Wasser, Bier, Erfrischungsgetränke und alkoholhaltige Mischgetränke.

Das UBA weist darauf hin, dass Discounter meist ausschließlich Getränke in Einwegverpackungen anböten und nicht über Rücknahmesysteme für Mehrwegflaschen verfügten. Das 2003 eingeführte Einwegpfand habe den Mehrweg-Anteil nur kurzfristig stabilisiert – eine Ausnahme sei aber das Bier: "Dort stabilisierte sich der Mehrweganteil langfristig", heißt es.

Mehrwegflaschen sind umweltfreundlicher

Auch wenn Einwegflaschen gesammelt und recycelt werden, sind aus Umweltsicht Mehrwegflaschen vorzuziehen. Mehrweg-Glasflaschen würden bis zu 50 Mal und PET-Mehrwegflaschen bis zu 20 Mal wiederbefüllt, schreibt das UBA. "Je häufiger die Mehrwegflaschen wiederverwendet werden, je kürzer die Transportwege und je effizienter die Reinigungsprozesse sind, desto umweltfreundlicher sind die Flaschen."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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