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"Öko-Test": Pilsbiere meist frei von bedenklichen Stoffen

"Öko-Test"  

Pilsbiere meist frei von bedenklichen Stoffen

29.05.2019, 06:22 Uhr | dpa

"Öko-Test": Pilsbiere meist frei von bedenklichen Stoffen. Die Zeitschrift "Öko-Test" hat 43 Pilsbiere untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Bei 28 von ihnen gibt es keine Spur von Keimen oder bedenklichen Stoffen wie Glyphosat.

Die Zeitschrift "Öko-Test" hat 43 Pilsbiere untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Bei 28 von ihnen gibt es keine Spur von Keimen oder bedenklichen Stoffen wie Glyphosat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die meisten Pilsbiere im Handel sind frei von bedenklichen Stoffen. Das hat die Zeitschrift "Öko-Test" ermittelt (Ausgabe 6/2019). Sie hat 43 Pilsbiere untersuchen lassen, darunter 7 aus ökologischer Erzeugung.

Zwei Drittel (28) enthalten demnach keine kritischen Stoffe wie das Herbizid Glyphosat oder Keime. Weitere Qualitätskriterien waren Bittereinheiten, Stammwürze, Endvergärungsgrad und Schaumhaltbarkeit. Die Tester kommen auf ein überwiegend schmackhaftes Ergebnis: Insgesamt 23 Marken erhalten ein klares "Sehr gut" ohne Mängel, Keime und mit einem typischen Geschmack.

11 weitere Marken wurden mit "gut" bewertet. Dabei führt in einem Fall die Schaumhaltbarkeit zum Punktabzug, in zwei Fällen die Verwendung einer Einwegdose aus Aluminium oder Weißblech.

In 8 Fällen gab es einen geringen Nachweis von Glyphosat. Das Unkrautvernichtungsmittel steht in der Kritik: Umstritten ist, ob es womöglich krebserregend ist. Im Zusammenhang mit ähnlichen Bier-Tests, bei den Glyphosat gefunden wurden, stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aber fest, dass man 1000 Liter Bier trinken müsste, um gesundheitlich bedenkliche Mengen aufzunehmen.

Kommen bei einem Produkt zwei Mängel vor, ist für "Öko-Test" nicht mehr als ein "Befriedigend" drin. Das trifft für sechs Biere zu, darunter gibt es eines nur in einer Einwegglasflasche. Bei einem Bio-Bier wurde der rechnerische Wert für Pestizide in der unverarbeiteten Braugerste bemängelt. Die Produktion dieses Bieres wurde allerdings bereits im Februar eingestellt. Keime wurden in keinem Pils festgestellt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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