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Vorsicht giftig: Für Tomatensoße keine unreifen Früchte verwenden

Vorsicht giftig  

Für Tomatensoße keine unreifen Früchte verwenden

30.08.2019, 10:56 Uhr | dpa

Vorsicht giftig: Für Tomatensoße keine unreifen Früchte verwenden. Für ein Sugo sollten nur richtig reife Früchte verwendet werden. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)

Für ein Sugo sollten nur richtig reife Früchte verwendet werden. Sind die Tomaten noch grün, kann das darin enthaltene Solanin zu Übelkeit führen. Foto: Jan-Philipp Strobel. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Unreife grüne Tomaten haben in der italienischen Tomatensoße nichts verloren. Diese enthalten Solanin, einen giftigen und hitzestabilen Stoff, der durch das Kochen nicht abgebaut wird, warnt die Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. August 2019).

Verarbeitet man unreife Tomaten, droht eine Solaninvergiftung. Sie macht sich nach Angaben der Zeitschrift durch Benommenheit, Atemprobleme, Berührungsempfindlichkeit sowie Übelkeit bemerkbar.

So lässt sich Sugo einfach selbst herstellen

Eine typisch italienische Tomatensoße, auch Sugo genannt, lässt sich einfach selbst zubereiten. Für einen halben Liter nimmt man am besten ein halbes Kilogramm rote Tomaten. Zuerst wird dazu Butter mit Olivenöl in einem Topf zum Schmelzen gebracht. Darin werden Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie bei geringer Hitze 5 Minuten weich gedünstet.

Anschließend rührt man die gehäuteten und gewürfelten Tomaten zusammen mit Tomatenmark, etwas Zucker, Kräutern wie Basilikum, Oregano, Thymian und Lorbeerblättern ein, würzt mit Pfeffer und Salz. Das ganze wird aufgekocht und köchelt bei reduzierter Hitze 15 bis 20 Minuten, bis die Soße eindickt.

Sugo lässt sich in kleinen Portionen einfrieren. Er hält sich mindestens sechs Monate ohne Geschmacksverlust. Sugo gibt es auch als Fertigsoße zu kaufen. Diese enthält aber meist relativ viel Zucker und teils Geschmacksverstärker.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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