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Mutterschutz: Arbeitgeber gegen Verlängerung

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Mutterschutz  

Arbeitgeber gegen Verlängerung des Mutterschutzes

18.10.2010, 10:52 Uhr | AFP

Mutterschutz: Arbeitgeber gegen Verlängerung. Mutterschutz: Frau mit ihrem Baby vor dem Laptop. (Bild: imago)

Verlängerung des Mutterschutzes: Arbeitgeber warnen vor Milliardenbelastung. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Die Arbeitgeber in Deutschland haben das Europäische Parlament aufgefordert, gegen eine Verlängerung des Mutterschutzes auf 20 Wochen bei vollem Lohnausgleich zu stimmen. Die Pläne würden zu höheren Kosten für die Unternehmen führen und könnten zugleich die Beschäftigungs-Chancen von Frauen verschlechtern.

Verlängerung auf 20 Wochen geht "eindeutig zu weit"

"Ich appelliere an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, überzogenen Mutterschutzbestimmungen zu Lasten der Arbeitgeber nicht zuzustimmen", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, gegenüber der Zeitung "Die Welt".

Das Votum des zuständigen Fachausschusses im Parlament, den Mutterschutz bei voller Lohnfortzahlung von 14 auf 20 Wochen zu verlängern und einen vollständig bezahlten zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub einzuführen, gehe "eindeutig zu weit", so Hundt. Die Abgeordneten des EU-Parlaments entscheiden in dieser Woche bei ihrer Sitzung in Straßburg über die Verlängerung des Mutterschutzes.

1,7 Milliarden zusätzliche Belastung

Hundt warnte vor den Kosten der geplanten Änderungen des Mutterschutzes. "Die Wirtschaft und die öffentlichen Haushalte in Deutschland würden durch die Neuregelung nach Berechnungen des Fraunhofer Instituts mit 1,7 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich belastet", warnt der Arbeitgeberchef. Dafür bestehe angesichts des derzeitigen Schutzniveaus keine Notwendigkeit. Der für schwangere Frauen und junge Mütter erforderliche Gesundheitsschutz sei mit der gegenwärtigen Regelung von 14 Wochen Mutterschutz in Deutschland ausreichend gewährleistet.

Zugleich warnte der Arbeitgeberchef vor den Folgen einer Neuregelung für die Beschäftigung von Frauen. "Statt die Beschäftigungschancen von Frauen zu verbessern, könnte die Verlängerung der Mutterschutzfrist sogar ein Einstellungserschwernis für Frauen darstellen", sagte Hundt.

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