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Summende Fliege stört Vaterschlaf stärker als das weinende Baby

ots, t-online, rw

23.11.2010Lesedauer: 3 Min.
In den meisten Fällen muss die Mutter aufstehen, wenn das Baby weint. (Bild: imago)
In den meisten Fällen muss die Mutter aufstehen, wenn das Baby weint. (Bild: imago) (Quelle: imago-images-bilder)
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Der Blick über den Rand des Kinderbettchens rührt das Empfinden von fast allen Erwachsenen - Männern wie Frauen. Mit zarter rosiger Haut liegt dort mollig warm eingepackt ein Menschlein, friedlich vor sich hinträumend - ein kleiner Engel. Doch wehe, wenn dieses gerade noch so friedfertige Wesen aufwacht und ein Problem hat: Mit bis zu 120 Dezibel können Babys schreien. Damit sind sie im wahrsten Sinne des Wortes kleine Naturgewalten, denn das entspricht etwa der Lautstärke von Donnergrollen bei einem sehr nahen Gewitter - oder auch der einer Kettensäge. Den leidgeprüften Eltern kann das schon mal den Schlaf rauben. Allerdings nicht beiden Elternteilen gleich schnell.

Mütter sorgen sich um Babys Schlaf

Konnte man vor der Geburt des Kindes noch nach Herzenslust aus- und vor allem durchschlafen, so werden die Nächte mit dem Baby kürzer. Da kommt es manchmal auf jede Minute Schlaf an. Eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS) im Auftrag des Spielwarenherstellers TOMY unter 500 Müttern mit Kindern bis 24 Monate ergab im Sommer dieses Jahres: 40 Prozent der Befragten sind sich unsicher, wie lange sie ihr Kind in der Nacht schreien lassen können, bevor sie aufstehen. Weiterhin wünschen sich 63 Prozent eine störungsfreie Nacht und sorgen sich darum, dass ihr Baby durchschläft.

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Väter bleiben dreimal länger liegen

Die Studie zeigt auch: Den größten Teil der nächtlichen Belastung tragen nach wie vor die Frauen. Denn Männer bleiben einfach liegen, wenn das Baby anfängt zu brüllen. Sie ignorieren das Geschrei aus dem Kinderzimmer dreimal länger als es die Mütter tun. Diese stehen im Schnitt nach 4,8 Minuten auf, um nach dem Baby zu sehen. Väter beweisen da mehr Durchhaltevermögen: Sie stehen erst nach 12,7 Minuten auf. Viele so um den Schlaf gebrachte Frauen finden das überhaupt nicht witzig: 52 Prozent der Befragten geben an, öfter mit dem Partner über das Thema zu diskutieren.

Summende Fliege stört Männerschlaf mehr als das weinende Baby

Doch wenn Papa liegenbleibt, während sich sein eigen Fleisch und Blut nebenan die Seele aus dem Leib heult und Mama in den Wahnsinn treibt, muss das nicht zwangsläufig böse Absicht sein. Männer haben, was Babygeschrei angeht, einfach ein dickeres Fell. Eine Studie britischer Forscher um den Psychologen David Lewis hat ergeben: Während nichts Frauen schneller aus dem Schlaf schrecken lässt als ein weinendes Baby, sieht das bei Männern ganz anders aus. Selbst eine summende Fliege stört den männlichen Schlaf stärker als der weinende Nachwuchs. Babygeschrei liegt der Studie zufolge bei Männern nur auf Rang 15 der Dinge, die sie um den Schlaf bringen. Lewis und seine Kollegen haben eine Top10 der Lärmquellen aufgestellt, die Frauen und Männern den Schlaf rauben.

Frauen Männer
1. weinendes Baby Autoalarmanlage
2. tropfender Wasserhahn pfeifender Wind
3. Straßen- bzw. Nachbarschaftslärm summende Fliege
4. schnarchender Partner lautes Schnarchen
5. summende Fliege WC-Spülung
6. Baulärm Grillenzirpen
7. Sirenen Sirenen
8. Autoalarmanlage tickende Uhr
9. pfeifender Wind Baulärm
10. WC-Spülung tropfender Wasserhahn

Eltern sollten sich absprechen

Gründe für die unterschiedliche Geräuschsensibilität vermutet Lewis in der steinzeitlichen Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern. Aber ganz egal, woran es auch liegen mag: Die Untersuchungsergebnisse sind auf jeden Fall geeignet, zu mehr Harmonie in der Partnerschaft beizutragen. Denn sie zeigen, dass Männer nicht aus Faulheit oder einem überholten Rollenverständnis heraus handeln, wenn sie im Bett bleiben, während ihre Partnerin nachts aufsteht. Ganz darauf zurückziehen können sich die Väter aber natürlich nicht. Wenn die Mama sich schon die Nächte um die Ohren schlägt, sollten die Papas dafür die Frühschicht übernehmen.

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