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Wie Kinder sauber werden: So können Sie helfen

Sauber werden  

Wie Kinder sauber werden: So können Sie helfen

04.11.2013, 12:50 Uhr | nw (CF)

Wie Kinder sauber werden: So können Sie helfen. Das Töpfchen: Der erste Schritt in ein sauberes Leben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Töpfchen: Der erste Schritt in ein sauberes Leben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Ihr Kind sauber werden und die Windel ablegen soll, können Sie auf ein paar Tipps zurückgreifen. Zuerst gilt es den richtigen Zeitpunkt zu finden, um Ihren Nachwuchs trocken zu bekommen. Jedes Kind hat allerdings ein eigenes Entwicklungstempo, Sie sollten also nicht zu viel Druck ausüben. Falls es nicht gleich klappt, ist dies dennoch meist kein Grund zur Beunruhigung: Nur in seltenen Fällen verhindern organische oder psychische Störungen, dass Ihr Kind sauber werden kann.

Signale aus dem Körper

Bei kleinen Kindern meldet die Blase dem Gehirn noch nicht, dass sie voll ist, so Verhaltensbiologin Dr. Gabriele Haug-Schnabel, Leiterin der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (FVM) in der „Süddeutschen Zeitung“. Ganz ähnlich wie beim Laufenlernen, lässt sich kein Zeitpunkt festschreiben, wann genau Ihr Kind sauber werden sollte. Es gibt aber Anzeichen, ab wann Sie versuchen können, Ihr Kind trocken zu bekommen.

Wann Ihr Kind trocken werden soll

Häufig beginnen Eltern etwa im dritten Lebensjahr ihr Kind an das Töpfchen oder die Toilette zu gewöhnen. Wenn Ihr Kind sauber werden soll, versuchen Sie, den richtigen Zeitpunkt zu finden: Sobald Ihr Nachwuchs beginnt, Körperteile, Gefühle und Bedürfnisse selbst zu benennen, können Sie mit der Entwöhnung von der Windel beginnen. Haug-Schnabel gibt den Tipp, die Körpersignale des Kindes richtig zu deuten: Achten Sie darauf, ob Ihr Nachwuchs das Spiel kurz unterbricht, abwesend blickt oder vielleicht sogar meldet, dass es in die Windel gemacht hat.

Schenken Sie dem Vorfall Aufmerksamkeit, auch Ihr Kind könnte sonst zukünftig eine volle Blase und einen vollen Darm ignorieren. Wenn Sie es im Nachhinein aber „positiv unterstützen, achtet das Kind immer öfter darauf, wie sich eine volle Blase oder ein voller Darm anfühlt“, so die Leiterin des FVMs.

Wie ältere Kinder sauber werden

Sollte Ihr Kind beispielsweise tagsüber bereits trocken sein, in der Nacht aber noch das Bett nässen, achten Sie auf das Trinkverhalten Ihres Sprösslings. Nimmt Ihr Kind direkt vor dem Schlafen viel Flüssigkeit auf, können Sie andere Gewohnheiten einüben: Geben Sie Ihrem Kind über den Tag verteilt zu trinken, so muss direkt vor dem Schlafengehen kein großer Durst mehr gestillt werden.

Ihr Kind wird einfach nicht trocken

Wenn auch diese Strategie nicht hilft, können physische Ursachen eine Rolle spielen. In der Nacht sorgt ein Hormon dafür, dass weniger Urin produziert wird, so Haug-Schnabel: Dieses werde in verschiedenen Altersstufen „in völlig unterschiedlichen Mengen gebildet. Hält das nächtliche Einnässen sehr lange an, kann ein Arzt entscheiden, ob das Hormon als Medikament zugeführt wird.“

Des Weiteren kann das Nachtnässen auch auf psychischen Stress zurückzuführen sein. Wenn Kinder in solchen Fällen Probleme haben sauber zu werden, kann es sinnvoll sein, ärztliche Hilfe einzuholen.

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