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Muttermilch: Frühchen-Mutter Mikah Duncan spendet Rekordmenge

Fast 60 Liter  

Frühchen-Mutter spendet Rekordmenge an Muttermilch

19.04.2016, 12:27 Uhr | cst, t-online.de

Muttermilch: Frühchen-Mutter Mikah Duncan spendet Rekordmenge. Mikah Duncan vor den Fläschchen mit der von ihr abgepumpten Muttermilch. (Quelle: The Childrens Hospital of San Antonio)

Mikah Duncan vor den Fläschchen mit der von ihr abgepumpten Muttermilch. (Quelle: The Childrens Hospital of San Antonio)

Der Sohn von Mikah Duncan kam als extremes Frühchen zur Welt. Im Krankenhaus sagte man der jungen Mutter, sie könne nichts tun, um zu helfen, außer Milch abpumpen - und genau das tat sie in einer rekordverdächtigen Menge.

Im Verlauf der Schwangerschaft waren bei Duncan Probleme aufgetreten. Ein Eingriff sollte die Geburt noch hinaus zögern, aber in der 25. Schwangerschaftswoche kam ihr Sohn Cash als Frühchen in San Antonio im US-Bundesstaat Texas zur Welt. Eine normale Schwangerschaft dauert üblicherweise 40 Wochen.

"Alles, was ich tun konnte, war zu pumpen"

Cash musste auf der Neugeborenen-Intensivstation versorgt werden. Dort sagte man der verzweifelten Mutter, sie könne nichts tun, um zu helfen, außer Milch abpumpen.

"Ich konnte ihn nicht berühren, ich konnte ihn nicht halten", sagte Duncan zu ABC News. "Alles, was ich tun konnte, war zu pumpen. Und das tat ich."

Cash kam viel zu früh auf die Welt. (Quelle: The Children’s Hospital of San Antonio)Cash kam viel zu früh auf die Welt. (Quelle: The Children’s Hospital of San Antonio)

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Frühchen

Muttermilch abpumpen löst bei manchen Frauen unangenehme Assoziationen aus. Gerade diese Milch ist aber für Frühchen die ideale Nahrung, um die kritischen ersten Tage und Wochen zu überstehen.

Bei ihrem ersten Versuch Milch abzupumpen, schaffte Mikah nur einige Milliliter. Als sie die kleine Menge bei der Frühchenstation abgab, kam sie sie sich völlig unzureichend vor, erzählt sie. Doch die Krankenschwestern hätten sie ermutigt, weiterzumachen. Also blieb sie dabei und pumpte weiter ab, alle zwei Stunden, rund um die Uhr.

Cash war so winzig, dass er den Ehering seiner Mutter als Armreif tragen konnte. (Quelle: The Children’s Hospital of San Antonio)Cash war so winzig, dass er den Ehering seiner Mutter als Armreif tragen konnte. (Quelle: The Children’s Hospital of San Antonio)

Und die Menge der abgepumpten Milch erhöhte sich: erst auf 60 Milliliter, dann auf 120 und schließlich auf 180 Milliliter, bis eine Krankenschwester sagte, für Cash gäbe es jetzt ausreichend Milch im Krankenhaus. Die weitere abgepumpte Milch müsste Duncan zu Hause lagern.

Bald wurde klar, dass Cash die Muttermilch nicht schaffen würde - weder die im Krankenhaus, noch die zu Hause."Deshalb entschied ich mich, sie zu spenden", sagte Duncan.

Überraschung beim Zusammenzählen

Die Mindestmenge Muttermilch, die im Krankenhaus San Antonio gespendet werden darf, beträgt drei Liter. "Ich hoffte, ich hätte die nötige Menge erreicht", so Duncan. Die Menge, die dann aber ermittelt wurde, als alle Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch zusammengezählt wurden, lag bei fast 60 Litern. Es ist die größte Milchspende, die das Krankenhaus je von einer Mutter erhalten hatte.

Cash hat sich gut entwickelt. Seine Eltern Mikah und Christopher Duncan durften ihn mit nach Hause nehmen. (Quelle: The Children’s Hospital of San Antonio)Cash hat sich gut entwickelt. Seine Eltern Mikah und Christopher Duncan durften ihn mit nach Hause nehmen. (Quelle: The Children’s Hospital of San Antonio)

Auch für Cash gibt es ein Happy End: Er wächst und gedeiht und durfte das Krankenhaus mittlerweile verlassen. An der gespendeten Milch seiner Mama dürfen sich jetzt andere Kinder stärken.

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