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Studie: Hohes Geburtsgewicht erhöht offenbar Allergierisiko

Neue Studie  

Dieser Faktor erhöht offenbar das Allergierisiko in der Kindheit

17.10.2019, 17:30 Uhr | cch, t-online.de

Studie: Hohes Geburtsgewicht erhöht offenbar Allergierisiko. Ein Baby wird gewogen: Eine Untersuchung behauptet, dass das Geburtsgewicht in einem Zusammenhang mit dem Risiko für bestimmte Allergien steht. (Quelle: Getty Images/AndreyPopov)

Ein Baby wird gewogen: Eine Untersuchung behauptet, dass das Geburtsgewicht in einem Zusammenhang mit dem Risiko für bestimmte Allergien steht. (Quelle: AndreyPopov/Getty Images)

Ob ein Mensch eine Allergie entwickelt, liegt unter anderem an seinen Genen und an Umweltfaktoren. Laut einer australischen Studie spielt sogar eine bestimmte Körpereigenschaft bei der Geburt eine Rolle.

Einer aktuellen Studie zufolge hat das Geburtsgewicht einen Einfluss auf das Allergierisiko eines Kindes. Laut der Untersuchung der University of Adelaide in Australien haben Kinder, die mit einem vergleichsweise hohen Gewicht auf die Welt gekommen sind, ein höheres Risiko, in der Kindheit bestimmte Allergien zu entwickeln.

Jedes Kilogramm mehr bei der Geburt erhöhe demnach das Risiko für eine Lebensmittelallergie um 44 Prozent und die Wahrscheinlichkeit für Ekzeme um 17 Prozent. Auf die Entwicklung von Heuschnupfen habe das Geburtsgewicht hingegen keinen Einfluss, so die Forscher in einer Pressemitteilung.

Forschung befasste sich mit Daten von über zwei Millionen Menschen

Für die Untersuchung betrachteten die Wissenschaftler 15.000 Studien. Von diesen analysierten sie 42 genauer. Diese boten insgesamt Daten von mehr als zwei Millionen Allergiepatienten: 2,1 Millionen Menschen mit einer allergischen Dermatitis, 70.000 mit einer Lebensmittelallergie und über 100.000 mit Heuschnupfen. Bei den meisten von ihnen wurden die Allergien in der frühen Kindheit festgestellt.

Gene allein könnten das Risiko, an einer Allergie zu erkranken, nicht erklären, so Dr. Kathy Gatford, Hauptautorin der Studie. Auch Umweltfaktoren spielten eine Rolle. "Umwelteinflüsse vor und rund um die Geburt können das Risiko für Allergien verringern oder vergrößern."


Weitere Forschungen seien nötig

Weiter sagt sie: "Die Hauptbotschaft an Mütter lautet: Schwere Babys haben ein höheres Allergierisiko. Mütter von schweren Babys sollten sich am besten professionellen Rat suchen, wie sie Umweltfaktoren beeinflussen können, um das Risiko zu senken."

Weitere Forschung sei nötig, um auch Fragen rund um das Allergierisiko im Jugend- und Erwachsenenalter zu klären.


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