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Kinder im Internet: Was Eltern wissen müssen

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Medienkompetenz  

Kids im Netz: Was Eltern wissen müssen

13.10.2008, 14:12 Uhr | dpa / vb

Kinder im Internet: Was Eltern wissen müssen. Junge am PC

Junge am PC (Bild: T-Online)

Ob chatten, spielen, surfen oder auch der unmittelbare Nachrichtenaustausch per Instant Messaging (beispielsweise über Programme wie ICQ): Für viele Kinder ist das Internet inzwischen zum täglichen Begleiter geworden. Ihre Eltern wissen oft nicht, was ihr Nachwuchs online da so treibt. Indem sie einige von IT-Sicherheitsexperten ausgewiesene Regeln beherzigen, können sie den Überblick jedoch behalten. Die Grundlage dafür bilden Information und Kommunikation. Die Eltern müssen zunächst mit ihren Kindern über alle Gefahren reden, die im Internet lauern. Erklärt werden muss vor allen Dingen, wie persönliche Daten wie etwa Name, Adresse, Alter oder Telefonnummern missbraucht werden können. Kinder sollten auch wissen, was Viren, Würmer und andere Dateischädlinge anrichten können. Durch unvorsichtiges Surfverhalten kann man sich derartige Probleme schnell auf den eigenen Rechner holen.

Seiten und Freundeslisten überprüfen

Weiter ist es Aufgabe der Eltern, unbedingt in Erfahrung zu bringen, auf welchen Webseiten, in welchen Netz-Gemeinschaften und in welchen Weblogs sich ihre Kinder online aufhalten. Zudem sollten sie deren E-Mail-Adressen, Zugänge und Online-Identitäten für die Chatforen und IM-Dienste kennen, in denen sie verkehren. Auch die Freundes-Listen sollten überprüft werden, um zu sehen, mit wem das Kind Onlinekontakt pflegt. Nur so können Eltern notfalls eingreifen und eventuelle Gefahren schon im Ansatz erkennen.

Webseiten für die Kinder festlegen

Die Online-Aktivitäten der Kinder sollten immer beaufsichtigt werden. Das kann durch eigene Anwesenheit oder auch mit Hilfe der entsprechenden Sicherheitseinstellungen im Internetbrowser geschehen. Die meisten Internetanbieter bieten Eltern die Möglichkeit, gezielt festzulegen, welche Webseiten die Kinder aufrufen dürfen und welche nicht. Zur Beaufsichtigung gehört auch die Installation und Aktivierung entsprechender Sicherheitsprogramme auf dem PC. Über diese Software lässt sich festlegen, auf welche Seiten die Kinder surfen dürfen und auf welche besser nicht.

Den PC zum Familiencomputer machen

Zusätzlich gilt es, klare Regeln für den Gebrauch des Internets aufzustellen - und diese anschließend auch konsequent durchzusetzen. So sollten Eltern immer einen bestimmten Zeitraum festlegen, in dem die Kinder unter Aufsicht online gehen dürfen. Zudem sollten die gewünschten Verhaltensregeln einstudiert werden, mit denen Kinder online mit anderen kommunizieren. Schließlich raten Experten immer wieder dazu, den PC zum Familiencomputer zu erklären. Er steht dann nicht etwa im Kinderzimmer, sondern an zentraler Stelle in der Wohnung. So ist er immer unter Beobachtung, die Eltern als Ansprechpartner immer präsent und das Surfen wird zu einer Aktivität der ganzen Familie.

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