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Internet: Schüler werden in Chatrooms von Pädophilen belästigt

UNICEF  

Schüler werden in Chatrooms von Pädophilen belästigt

13.10.2008, 16:26 Uhr | ruf, AFP

Internet: Schüler werden in Chatrooms von Pädophilen belästigt. Häufig nutzen Pädophile das Internet, um Kinder kennenzulernen.

Häufig nutzen Pädophile das Internet, um Kinder kennenzulernen. (Bild: Archiv)

Die Kinderschutzorganisationen UNICEF und ECPAT haben von der Bundesregierung und Internetprovidern einen verstärkten Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern eingefordert. "Kinderpornografie und Kinderhandel haben sich zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen entwickelt", erklärte die stellvertretende UNICEF-Direktorin Hilde Johnson in einer Konferenz.

Pädophile nutzen Chatrooms

Das Internet sei eine wachsende Gefahr auch für Kinder in Deutschland. Viele Pädophile nutzten Chatrooms von Jugendlichen für ihre Zwecke, indem sie sich als Gleichaltrige ausgäben. In einer Studie der Uni Köln gaben UNICEF zufolge 38 Prozent der befragten Jugendlichen an, in Chatrooms gegen ihren Willen nach sexuellen Dingen gefragt worden zu sein. Mehr als zehn Prozent der Jugendlichen haben demnach schon unaufgefordert Nacktfotos und fünf Prozent Pornofilme zugesandt bekommen. Acht Prozent der Jugendlichen seien gar zu sexuellen Handlungen vor der Webcam aufgefordert worden.

1,8 Millionen Kinder werden zur Prostitution gezwungen

Die Tagung dient zur Vorbereitung des dritten Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im November 2008 in Rio de Janeiro. Die Bundesregierung müsse diesen Kongress hochrangig besetzen und Fortschritte beim Kinderschutz erreichen, forderten UNICEF und ECPAT. Die beiden Organisationen wiesen darauf hin, dass nach Schätzungen der UNO rund 1,8 Millionen Kinder zu Prostitution und Pornografie gezwungen werden.

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