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Aufklärung von Kleinkindern

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Aufklärung  

"Mama, wie bin ich in deinen Bauch gekommen?"

22.07.2011, 14:56 Uhr | sca, t-online.de

Aufklärung von Kleinkindern. "Wie kommen Kinder in den Bauch?" Schon kleine Kinder sind neugierig und interessiert. (Foto: imago) (Quelle: imago)

"Wie kommen Kinder in den Bauch?" Schon kleine Kinder sind neugierig und interessiert. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Schon kleinere Kinder interessieren sich häufig dafür, wie das Leben begonnen hat oder denken über ihre Herkunft nach. Die ersten Anfragen zu beantworten, fällt den meisten Eltern noch nicht schwer. Spätestens aber wenn es darum geht, wie die Kinder in den Bauch gekommen sind, sind viele Eltern unsicher, wie viel sie erklären und welche Begriffe sie verwenden sollen.

Schon die Kleinsten haben Fragen

Manchmal führt die Geburt eines Geschwisterchens dazu, dass schon Zweijährige darüber nachgrübeln, woher sie kommen. Oder Fünfjährige fragen beim gemeinsamen Bad mit der kleineren Schwester, warum Jungen und Mädchen eigentlich verschieden aussehen. Generell gilt, dass Kinder eine Antwort bekommen sollten, wenn sie eine Frage stellen. Denn: Sobald Kinder fragen, sind sie auch alt genug für Antworten.

Was ist die richtige Antwort?

Kurz und vor allem altersgerecht formuliert heißt die Devise. Die wichtigste Regel lautet: Je jünger das Kind, desto kürzer muss die Antwort sein. Ob die Antwort ausreicht, werden Sie schnell merken, denn ihr Kind wird nachhaken, wenn es noch weitere Fragen hat. Eine erste Antwort für die ganzen Kleinen lautet häufig: "Du bist in meinem Bauch gewachsen" oder "Babys wachsen im Bauch ihrer Mutter". Details über die Zeugung interessieren sie meistens noch nicht. 

Interesse am eigenen Körper

Im Grundschulalter interessieren sich die Kinder dann meistens stärker für ihren Körper. Wie alle anderen Fragen in diesem Alter ist das Interesse eher sachlicher Natur. Darum ist eine sachliche Antwort genau die richtige. Mit Drumherumreden verwirrt man es nur. Eine zu ausführliche Erklärung aller Zusammenhänge ist nicht angemessen. Eine von "eltern.de" in Auftrag gegebenen Studie hat ergeben, dass das Interesse für die körperliche Liebe besonders bei den Zehn- bis Zwölfjährigen zunimmt.

Eigene Familiennamen

In vielen Familien gibt es eigene Bezeichnungen für die Geschlechtsteile von Männer und Frauen. Häufig erleichtern diese eigenen Begriffe das Reden über Sexualität. Es ist sogar schön, wenn sich in Familien über die Jahre eine eigene Sprache entwickelt. Für den Penis werden oft Bezeichnungen wie "Pillermann" oder "Pimmelchen" von Eltern gewählt.

Die sinnliche Seite

Kinder sollten auch lernen, dass Erwachsene nicht nur Sex haben, um Kinder zu zeugen, sondern auch weil es Ihnen Spaß macht, es schön und lustvoll ist. Das können Sie zum Beispiel vermitteln, wenn Sie beim Betrachten von Bilderbüchern darauf hinweisen, wie lieb sich die Erwachsenen haben und dass sie gerne so eng zusammen sind.

Beim Schulanfang Bescheid wissen

Beim Schulanfang allerdings sollten Kinder dann die richtigen Namen für die wichtigsten Begriffe kennen. Auch sollten sie darüber aufgeklärt sein, wie Kinder gezeugt werden und wie sie auf die Welt kommen. Schließlich sollte kein Erstklässler mehr glauben, der Papa hätte sie in den Bauch gehoben oder der Arzt hätte den Bauch aufgeschnitten, um sie reinzulegen. Wenn Kinder nicht fragen, sollten Eltern vor dem Schuleintritt die Initiative ergreifen. Lassen Sie zum Beispiel Bücher oder Zeitungsartikel auf dem Tisch liegen, um das Interesse ihres Kindes zu wecken. Und vergessen Sie nicht: Häufig trauen sich Kinder einfach nicht zu fragen oder wissen nicht, wie sie fragen sollen.

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