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Kristina Schröder: Einsatz von Familienhebammen ausweiten

Familien-Hebammen  

Familienhebammen und Datenaustausch von Jugendämtern

14.12.2010, 12:22 Uhr | dpa , AFP

Kristina Schröder: Einsatz von Familienhebammen ausweiten. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will den Einsatz von Familien-Hebammen ausweiten. (Bild: Archiv)

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will den Einsatz von Familien-Hebammen ausweiten. (Bild: Archiv)

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat angekündigt, den Einsatz von Familienhebammen in Deutschland auszuweiten. Es sei wichtig den Müttern möglichst früh Hilfen schon während der Schwangerschaft anzubieten, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. Deshalb sei im geplanten Kinderschutzgesetz der Bundesregierung vorgesehen, dass Familienhebammen nach der Geburt eines Kindes bestimmte Familien ein Jahr lang medizinisch und sozial betreuen könnten. Der Bund werde für die Familienhebammen 30 Millionen Euro im Jahr ausgeben, um eine neue bundesweite Infrastruktur zu schaffen. Die Ministerin will den Gesetzentwurf am Dienstag vorlegen.

Datenaustausch zwischen Ärzten und Jugendämtern geplant

Die Ministerin sprach von einer "Gratwanderung" beim Umgang mit den Familien. Es sei zwar richtig, Familien grundsätzlich Vertrauen entgegenzubringen. Aber im geplanten Kinderschutzgesetz werde festgelegt, dass Ärzte es den Jugendämtern melden dürften, wenn sie Anzeichen für Kindesmissbrauch erkennen. "Das war bisher eine rechtliche Grauzone, weil es nun mal die Schweigepflicht der Ärzte gibt, die ist ja auch richtig." Es müsse aber auch möglich sein, dass solche Fälle gemeldet würden.

Laut der "Bild"-Zeitung sieht der Gesetzentwurf auch ein erweitertes Führungszeugnis für alle hauptamtlichen Mitarbeiter in der öffentlichen und freien Jugendhilfe vor. Zudem solle bei einem Umzug künftig das neue Jugendamt die notwendigen Informationen vom bisher zuständigen Jugendamt erhalten.

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