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Knut freut sich über den ersten Schnee

Tiere im Zoo  

Knut freut sich über den ersten Schnee

24.11.2008, 17:25 Uhr | ts

Zootiere im Winter (Foto: ddp)Eisbär Knut und der erste Schnee (Foto: ddp)Die einen können ihn gar nicht erwarten, für die anderen wird es Zeit für den Rückzug: In den Zoos hat der Winter Einzug gehalten. Eisbär Knut freut sich über die ersten Flocken, schließlich werden Eisbären in der kalten Jahreszeit erst richtig aktiv. Im Winter ist bei den Polarbewohnern Hauptjagdzeit. Die Kälte kann ihnen wenig anhaben: Mit einer fünf bis zehn Zentimeter dicken Fettschicht haben sie eine perfekte Isolierung. Kein Wunder also, dass sie sich selbst bei starken Schneestürmen einfach einschneien lassen.

Foto-Show Knut und andere Zoobewohner im Schnee
Video Elefantenbaby "Rüsselchen" geboren

Je kälter, desto besser

Auch Schneeulen, Polarfuchs und Pinguine lieben's kalt. Pinguine sind wie Eisbären ideal an kalte Temperaturen angepasst. Außer einer Fettschicht besitzen sie eine regelrechte Wärmeregulierung, die dafür sorgt, dass die Wärme über das Blut weitgehend im Körper bleibt. Auch den Sibirischen Tigern kann es gar nicht kalt genug sein. Sie halten Temperaturen bis minus 30 Grad ohne Probleme aus. Andere Tiere wie zum Beispiel Kamele haben's da nicht ganz so leicht. Sie müssen sich erst einmal ein dickes Winterfell zulegen, um dem kühlen Wetter zu trotzen.

Elefanten sind "Warmduscher"

Elefantenbaby (Foto: ddp)Das Elefantenbaby "Rüsselchen" (Foto: ddp)Weniger begeistert von der Kälte sind "Warmduscher" wie Elfanten, Nashörner oder Antilopen. Bei ihnen kann es passieren, dass sie sich regelrecht die Ohren oder die Schwanzspitze abfrieren. Deshalb dürfen solch kälteempfindlichen Tiere in der kalten Jahreszeit nur kurz ins Freie - am besten zur Mittagszeit. Im Zoo Hannover werden die Dünnhäuter nach jeder Dusche gründlich trocken geschrubbt, bevor sie raus dürfen. Denn sie können sich genauso einen Schnupfen holen wie der Mensch. Das gilt auch für die wärmeliebenden Affen, die es sich im Winter in den Innengehegen gemütlich machen: "Früher haben sich die Menschenaffen häufig bei Besuchern angesteckt", erzählt Dr. Rudolf Reinhard vom Berliner Zoo, "deshalb gibt es jetzt Glasscheiben" - und eine Extraportion Vitamine. "Hat sich ein Affe doch mal einen Schnupfen geholt, bekommt er eine Spritze."

Zoospaß für Winterbesuche

Die meisten Zootiere können jedoch selbst entscheiden, ob sie drinnen oder draußen sein wollen, sie haben sich an das hiesige Wetter längst gewöhnt. Bei Bedarf wird mehr Futter verteilt und Wärmelampen bewahren "Schaulustige" wie Erdmännchen vor Frost. Für Tiger, Löwen und Geparden gibt es mancherorts einen "heißen Stein", von dem aus sie die Umgebung erkunden können. Auch für die frierenden Besucher lassen sich die Tierparks etwas einfallen. So lockt beispielsweise der Zoo Hannover mit Adventsbrunch und einem Glühweingarten zu einem vorweihnachtlichen Zoovergnügen. Wem das nicht genügt, dem sei die Schlittschuhbahn oder das Eisstockschießen empfohlen.

Winter-Zoo Ein Angebot des Erlebnis-Zoos Hannover

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